Guten Morgen:

Mit Helm und Taschentuch 

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Jürgen Steck, Redaktionsleiter Schwäbische Post

Jürgen Steck über wegweisende Initiativen der deutschen Bundespolitik

Mit einem fulminanten Schritt ist es der Bundesregierung um Kanzler Olaf Scholz offenbar gelungen, die Wende zu erreichen im zuvor immer dramatischer eskalierenden Ukraine-Konflikt. Mit der Ankündigung, der Ukraine sofort und bedingungslos 5000 Schutzhelme zu liefern, ist erreicht worden, Putins etwaige Offensivpläne vollkommen ins Leere laufenzulassen. Zumal aus Diplomatenkreisen durchgesickert ist, dass es in der Bundesregierung offenbar Pläne gibt, den Helmen noch jeweils ein Päckchen Tempo-Taschentücher beizulegen - für den  unwahrscheinlichen Fall der Fälle, dass es nicht reicht, das mit den Helmen. Mit sich überbietenden Lobeshymnen wird der bundesdeutsche Vorstoß international gefeiert. Der Erfolg, der bislang hauptsächlich dem von Christine Lambrecht geführten Verteidigungsministerium gebührt, macht neidisch - und Schule: Offenbar wird derzeit überlegt, das Problem des Hungers in der Welt mit der Entsendung von deutschen ErnährungsberaterInnen zu lösen. Und auch innenpolitisch werden innovative Impulse erwartet. So werde daran gearbeitet, angesichts der vielen Montagsspaziergänge gegen die Corona-Maßnahmen einfach die Montage abzuschaffen - und den Dienstag entsprechend auszuweiten. Kein Montag - kein Problem!  Wenn es läuft, dann läuft es. 

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