Neuer Weg nach Beuren

Der Geh- und Radweg zwischen Waldhausen und Beuren entlang der L 1080 wird gebaut. Was noch wichtig war.

Aalen-Waldhausen. Aalen-Waldhausen  „Ich habe eine gute Nachricht, eine gelungene Ausschreibung liegt hinter uns“, meinte der Leiter des städtischen Tiefbauamts Stefan Pommerenke im Ortschaftsrat. Gemeint ist die jetzige Vergabe des kombinierten Geh- und Radwegs zwischen Waldhausen und Beuren an die Firma Bortolazzi als günstigster  Bieterin zum Angebotspreis von 362823 Euro. Die Kostenberechnung vom März 2020 hatte ursprünglich bei 442000 Euro gelegen.

„Gut, dass die langen Verhandlungen um die Grundstücke zum Erfolg geführt haben“, meinte der Ortsvorsteher. Im Juli 2023 soll die Maßnahme fertig sein. Wasser in den Wein goss  Karl Dambacher.  Er monierte die nach seiner Meinung „viel zu hohen Ingenieurleistungen“ sowie Gutachten, die zusätzlich zu Buche schlagen. Dambacher wollte auch nicht schlucken, dass beim Geh- und Radweg landwirtschaftlicher Verkehr außen vor bleibe. „Eine halbe Million Euro für Fußgänger und Radfahrer, das ist nicht normal“, ereiferte sich Dambacher. Pommerenke machte klar, dass sich die Planung auf einen reinen straßenbegleitenden Geh- und Radweg beziehe. Landwirtschaftlicher Verkehr benötige einen anderen Unterbau.

Ortschaftsbudget

Bereits vor längerer Zeit hatte der Ortschaftsrat eine Ersatzbeschaffung des Grillrosts, für Einführungskurse in den Defibrillator zusammen mit dem DRK und die Anschaffung zweiter Geschwindigkeits-Messtafeln beschlossen.

In der jetzigen Sitzung ging es um die Anschaffung von Raumteilern und Trennwänden für die Gemeindehalle Waldhausen. Einstimmig wurde diese Planung zum Preis von 3774 Euro beschlossen aus Mitteln des Ortschaftsbudgets 2022. Fürs laufende Haushaltsjahr seien noch knapp 2100 Euro übrig, erklärte Geschäftsstellenleiterin Ingrid Staudenecker.

Harald Wörner schlug vor, das Geld mittels einer Gutschein-Aktion für Kinderschwimmkurse zu investieren, stieß allerdings dabei auf wenig Gegenliebe. Man habe in der Tat einen Stau beim Kinderschwimmen, meinte Bürgermeister Karl-Heinz Ehrmann. Allerdings „tue ich mich schwer mit dem Vorschlag.“ Man habe ja in anderen Stadtbezirken auch Kinder, die entsprechend versorgt werden müssten. Und derzeit könnten Kinder solche Gutscheine gar nicht einlösen.

„Wir haben ja keine Bäder“, pflichtete Herbert Brenner bei. Bis zur nächsten Sitzung ist der Ortschaftsräte in Sachen Restgeld-Verwendung also zum Brainstorming aufgerufen, ansonsten verfällt am  Ende des Jahres das Geld.

Bustaktung

Harald Wörner bemängelte, dass noch keine Information vorliege über die geplante „Ein-Stunden-Takt-Busverbindung“ von Neresheim über Elchingen und Waldhausen nach Aalen. Ferner mahnte er  Informationen über die Verkehrsflüsse in Waldhausen an nach der Straßenverkehrszählung. Auf Nachfrage Wörners zum Thema Sprechstunde des Ortsvorstehers erklärte dieser, dass die Sprechstunde künftig vormittags stattfinden werde.

Bezahlbarer Wohnraum

Der Ortschaftsrat hat das Handlungsprogramm „Wohnen-Aalener Modell“ gutgeheißen. Stefan Overmann vom Amt für Vermessung, Liegenschaften und Bauverwaltung trug die Planungen der Aalener Wohnungsbau zur Schaffung kommunalen Wohnraums vor (wir berichteten über die Inhalte). Ortsvorsteher Patriz Gentner erklärte, auch in Waldhausen müsse ich in dieser Sache etwas tun. Die Aalener Wohnungsbau müsse das Thema „Bezahlbarer Wohnraum“ auch auf dem Vorderen Härtsfeld in Angriff nehmen. ⋌ls

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