Neues Sportzentrum der Aalener Sportallianz im Greut?

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Wie Aalens OB Frederick Brütting im Zuge der Haushaltsberatungen durchsickern ließ, sucht die Stadtverwaltung eine gemeinsame Lösung für den Neubau eines Sportvereinszentrums der Aalener Sportallianz und für eine Eislaufbahn - als Standort im Gespräch ist derzeit das Greut.
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Im städtischen Haushalt 2023 ist ein „Merkposten“ für das Vorhaben der Sportallianz eingestellt.

Aalen. In die Planungen für den Bau eines Sportvereinszentrums der Aalener Sportallianz (ASA) kommt neue Bewegung. Im Investitionsprogramm für den Haushalt 2023 jedenfalls ist für den Neubau eines Sporvereinszentrums eine Summe von 150 000 Euro eingestellt sowie weitere Verpflichtungsermächtigungen für 2024 in Höhe von 500 000 Euro und für das Jahr 2025 in Höhe von 250 000 Euro.

„Ist die Absicht der Sportallianz schon konkret?“, erkundigte sich Dr. Thomas Battran (Grüne) in der Gemeinderatssitzung am Mittwoch. Sein SPD-Stadtratskollege Karl-Heinz Vandrey, zugleich ASA-Vorstandsmitglied, antwortete, dass die Sportallianz erneut in Gesprächen mit der Stadt sei. Dabei gehe es weiter um die Suche nach einem geeigneten Standort. Man habe mit OB Frederick Brütting ein erstes Gespräch dazu geführt. „Da geht es jetzt eher Richtung Greut.“ Brütting ergänzte: „Wir wissen nicht genau, wann das Sportvereinszentrum realisiert wird und was es dann kosten wird. Wir haben es jetzt aber schon einmal als Merkposten im Haushalt.“

Hintergrund: Die Aalener Sportallianz (ASA) beschäftigt sich schon seit einigen Jahren mit den Planungen für den Bau eines Sportvereinszentrums. Als möglicher Standort war anfangs der Hirschbach im Gespräch, wurde dann aber aus Umwelt- und Naturschutzgründen verworfen. Dann, vor knapp vier Jahren, favorisierte die ASA ein Grundstück am Fuße des Rötenbergs, im sogenannten Schlauchwasen an der Charlottenstraße. So wie es aussieht, ist dieser Standort inzwischen auch wieder verworfen.

Norbert Rehm (Aktive Bürger) hält ein Sportvereinszentrum als „wichtig und notwendig“ und bedauert, dass der Standort im Hirschbach ausgeschieden ist. Rehm monierte, dass der Gemeinderat in den vergangenen Jahren „nicht ausreichend“ in die Standort-Diskussion einbezogen worden sei.

Wenn es jetzt heiße, es geht Richtung Greut, dann müsse man den von ihm, Rehm, schon lange gestellten Antrag für eine Eislaufbahn im Greut, auch in die Diskussion mit einbeziehen. Vielleicht, so Rehm, könne man dann eine gemeinsame Lösung im Greut für die Eislaufbahn und das Sportvereinszentrum finden.

Der OB signalisierte, dass es eine der Aufgabenstellungen in diesem Thema sei, für beide Anforderungen eine gemeinsamen Lösung zu finden. ⋌Ulrike Wilpert

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