Neues vom Spion: Geliebtes Essingen

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+++Limes- oder Liebesweg?++++Würstchenbude++++Wo liegt Schrezheim?+++

Auf wilde Spekulationen hat sich Essingens Bürgermeister Wolfgang Hofer eingelassen. Der Termin: die Einweihung des Lückenschlusses im Limeswanderweg. Der Treffpunk: zwischen Lusthof und Freudenhöfle. Die Namen der Gehöfte regten seine Fantasie an. Da sei ja wohl klar, was die Römer dort früher getrieben hätten. Hofer spann den Gedanken weiter. Vielleicht handle es sich ja nicht um den Limesweg, sondern um den Liebesweg oder gar die "Rote Meile"? Hano, es handelt sich um ein lang ersehntes Projekt, das in Zusammenarbeit der Gemeinde Essingen und der Stadt Aalen realisiert worden ist. Da kann man schon mal von einer Liebesbeziehung sprechen, findet der Spion. Nächstes interkommunales Projekt: ein Liebesbänkle am Limeswanderweg.

Bauleiter am Limeswanderweg war Albert Schiele. Auch er hielt beim Termin eine Rede. "Sie merken, ein gelernter Ortsvorsteher", sagte Oberbürgermeister Thilo Rentschler anerkennend und fragte: "Wo noch mal?" Als Antwort schallte es "Schrezheim" von allen Seiten. Ob der OB wohl weiß, wo das ist?

Und auch beim Spatenstich für den Ausbau der B 29 zwischen Essingen und Aalen hat sich der Spion umgesehen. Es soll jetzt hier gar nicht die Rede sein, warum man das Stück nicht für kurze Zeit ganz schließt und den Bau dann in einem halben Jahr durchnagelt. Sondern von der Würstchenbude, die dort war, um hungrige Promimägen zu füllen. Würstchen, Schaschlik: alles lecker. Und der Aalener Stadtrat Norbert Rehm sei der gewesen, der am kräftigsten zugelangt hat. Nur keine Häme, so der Spion. Denn wie heißt es im Schwäbischen? Wie man isst, so schafft man. Oder so ähnlich.

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