Noch mehr Arbeit im Talweg

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Anwohner Hermann E. (r.) im Gespräch mit Polier Grun vor der großen Grube, in der verschiedene Leitungen verlegt sind und in die noch ein Einlauf für Regenwasser eingebracht wurde.
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Warum die Bauarbeiter von Rossaro den Schotter nochmal aufreißen müssen.

Aalen-Hofherrnweiler. Als Hermann E. dieser Tagen aus seinem Vorgarten auf den Bürgersteig trat, traute er seinen Augen kaum: Vor ihm tat sich auf der Straße ein großes Loch auf. Der Anwohner im Talweg hatte zuvor täglich die helle Schotterschicht wachsen sehen, die schließlich auf der ganzen Länge von 286 Metern platt gewalzt wurde.

Doch dieser 65 Zentimeter dicke Schotterbelag war offenbar noch nicht genug. Dies sagte jedenfalls Polier Grun von der Firma Rossaro, der jetzt mit seinen Kollegen per Schaufel und Bagger den Schotter teilweise wieder ausgräbt, weil sie noch mehr in die Tiefe wegen Dichte und Tragfähigkeit müssen.

Dies erfuhr Hermann E. auf dem Tiefbauamt in Aalen, wo man von einem Fehler hinsichtlich der Menge des Schotters sprach. Im diesem Zuge müssen zwei neue Straßeneinläufe für das Regenwasser gelegt werden. Und zwar dort, wo sich eine neue und eine alte abgeschaltete Gasleitung, eine Wasserleitung und ein Breitbandkabel kreuzen und ein Stromkabel quer unter der Straßendecke verläuft.

An anderer Stelle muss Baggerfahrer Patrick Gröbel den abgetragenen Schotter aufhäufen und verteilen, damit tiefer gegraben werden kann.

Zwischen einzelnen Baken sind kleine Durchlässe, so können die Bewohner gefahrlos zu Fuß ihre Häuser und Wohnungen erreichen. Denn wegen Vollsperrung des Talwegs ist eine Zufahrt nicht möglich, die Seitenstraßen Rebhuhn- und Pelikanweg sowie der nicht gesperrte obere Talweg sind von Autos vollgeparkt.

So voll, dass die OVA-Busfahrer auf der Umleitungsstrecke manchmal kaum um die engen Kurven des Volkmarswegs einbiegen können.

Trotz der Mehrarbeit sollen bis Ostern Mitte April die Bauarbeiten beendet und aus dem einstigen Flickenteppich Talweg ein schöner Belag geworden sein. ⋌Helmut Banschbach

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