Geistliches Wort in der Corona-Krise

Novemberstimmung

  • Weitere
    schließen
+
Wolfgang Gokenbach

Die Tage immer kürzer, das Wetter ungemütlich, da bleibt man gerne daheim. Zuhause, in der Ruhe, schweifen die Gedanken immer wieder zu den Lieben, den Freunden in der Ferne wie zu denen, die wir nicht mehr sehen, weil sie nicht mehr da sind.

Die Tage immer kürzer, das Wetter ungemütlich, da bleibt man gerne daheim. Zuhause, in der Ruhe, schweifen die Gedanken immer wieder zu den Lieben, den Freunden in der Ferne wie zu denen, die wir nicht mehr sehen, weil sie nicht mehr da sind. Doch wenn wir an sie denken, sind sie nicht vergessen. Viele zieht es jetzt auf den Friedhof. Da können wir den Lieben nahe sein. Auch im Gottesdienst am Sonntag wird an sie erinnert, wenn ihre Namen noch einmal genannt werden. Wie mit ihnen in Verbindung bleiben? Bei Gott sind sie gut aufgehoben, so heißt es, er weiß um sie, um einen jeden, auch um mich. Beim Abendmahl spüre ich das handgreiflich. Höre ich heute als Tageslosung die Psalmworte: "Schmecket und sehet, wie freundlich der Herr ist, wohl dem, der auf ihn traut", denke ich, was für eine Einladung! Auch am Sonntag heißt es: "Kommt, denn es ist alles bereit!" Das einfach mal ausprobieren? Warum nicht? Pfarrer Wolfgang Gokenbach, Fachsenfeld

Zurück zur Übersicht: Aalen

WEITERE ARTIKEL