OB-Kandidat Waidmann: Das ist mein Wahlkampf

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OB-Kandidat und AfD-Mann Marcus Waidmann.

Der AfD-Mann stellt eine Homepage vor und nennt Schwerpunkte seines Programms.

Aalen. Der Wahlkampf von AfD-Stadtrat und OB-Kandidat Marcus Waidmann nimmt Fahrt auf. Die Genehmigungen für die geplanten Wahlkampfstände auf sämtlichen Aalener Wochenmärkten ab Ende Mai seien mittlerweile erteilt, eine Plakatiergenehmigung beantragt worden, informiert Waidmann in einer Pressemitteilung. Die dafür notwendigen Wahlplakate seien „in großer Stückzahl eingetroffen“.

Auch seine neue Homepage sei im Netz, abrufbar unter www.marcus-waidmann.de. Darauf zu finden ist das Wahlprogramm, mit dem Waidmann in den OB-Wahlkampf ziehen möchte und das auch noch mittels gedruckten Flugblatts an den Wahlkampfständen und an die einzelnen Haushalte verteilt werden soll.

Kernpunkt: Mehr Mitbestimmung für die Bürger

Für einen der wichtigsten Punkte seines Wahlprogramms hält Kandidat Waidmann die Mitbestimmung der Bürgerschaft bei zukunftsweisenden Entscheidungen: „Ich möchte, dass zukünftige Großprojekte der Stadt, Beispiel Kombibad oder Stadtoval, nicht mehr am Bürger vorbei entschieden werden. Solche Projekte prägen eine Stadt über Jahrzehnte und verschlingen Unsummen an finanziellen Mitteln. Hier sollte der Bürger meiner Auffassung nach viel mehr Mitspracherecht erhalten, was sich über Bürgerentscheide realisieren lässt.“

Auch eine Stärkung der Innenstadt und des innerstädtischen Handels möchte Waidmann forcieren – „zum Beispiel mit einer Stunde kostenlosem Parken und gezielten Werbeaktionen, welche nicht nur saisonaler Natur sind“.

Des Weiteren strebe er eine Förderung der Vereine, „welche unter der Corona-Krise stark gelitten haben“ an, sowie „eine bessere Möglichkeit der Direktvermarktung regionaler Produkte“.

Über allem stehe „selbstverständlich“ eine Konsolidierung der finanziellen Mittel. Waidmann: „Der Stadtsäckel ist bedrohlich leer. Dazu haben die Großprojekte der vergangenen Jahre genauso geführt, wie die aktuelle Corona-Krise. Hier muss dringend der Hebel angesetzt werden.“

Er fordere „auch eine schnellstmögliche Rückkehr zur Normalität“, um den Gastronomen wie dem Einzelhandel in der Stadt endlich wieder eine Perspektive zu bieten.

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