Neuesvom Spion

OB-Salto und Ensle-Tempo

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Es gibt wieder Neues vom Spion.

+++ Brütting auf dem Trampolin +++ Gewerbegebiet Streichhoffeld West +++ Gemeinderatssitzung +++

Früher hätte man so was einen Tausendsassa genannt: Einer, der auf dem Mountainbike über Stock und Stein geht. Wenn er nicht gerade auf dem Schultes-Sessel durch die Mühen der Ebene muss. Jetzt zeigt er auch noch vollen Körpereinsatz, der Aalener OB: Saltos auf dem Trampolin in Fachsenfeld. Soll ja jeder mitkriegen, zumindest jeder in den sozialen Medien. Und wie ist die Reaktion dort? Der Spion konstatiert: nix Beifall. Nur ein lapidarer Kommentar: „S' wird guad Wedder, d' Oberbürgermoischder hupfed hoch.“ bea

Wenn schon keinen Beifall, so hat der OB doch seine Diskussion bekommen. Im Ausschuss der Verwaltungsgemeinschaft Aalen, Essingen, Hüttlingen hatte er sich die gewünscht. Die Aalener Rätinnen und Räte hat er nicht lange bitten müssen. Auch Bürgermeister Hofer aus Essingen machte munter mit. Schließlich ging es um das Gewerbegebiet Streichhoffeld West. Nur der Hüttlinger Bürgermeister Ensle wurde etwas ungeduldig. Mit Handzeichen und Zwischenrufen signalisierte er dem Aalener OB vergeblich, schneller voran zu machen. Der Spion weiß, dass Ensle Gemeinderatssitzungen in Hüttlingen oft flott zum Ende führen kann. Vor allem, wenn abends noch ein wichtiges Fußballspiel im Fernsehen läuft. ks

Unterhaltsamer als manches Fußballspiel war die vergangene Sitzung des Aalener Gemeinderats. Nicht möglich war es da gegen Ende, den Aufsichtsrat der Stadtwerke zu entlasten. Der Grund: Viele Mitglieder des Gemeinderats sind auch Mitglied im Aufsichtsrat. Sie können sich schlecht selbst entlasten und waren befangen. Mehrere Rätinnen und Räte waren außerdem gerade nicht im Saal. Auch nachdem man sie wieder hereingeholt hatte, waren nur 24 stimmberechtigte Mitglieder da. Doch für die Beschlussfähigkeit braucht es 25 Rätinnen und Räte. Die CDU-Fraktion kontaktierte die Nummer 25, Armin Abele, und teilte mit, er sei gerade draußen auf dem Parkplatz und könne in wenigen Minuten wieder zur Abstimmung im Saal sein. Doch die Verwaltung fuhr mit der Tagesordnung fort und vertagte die Entlastung auf den Herbst. Der Spion empfiehlt, den Punkt dann an den Anfang der Tagesordnung zu setzen, wenn alle noch da sind, oder Ensle-Tempo vorzulegen, bevor alle weg sind. ks

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