Ortsbudgets: mehr Geld für Einzelprojekte

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Die Aalener Stadtverwaltung gesteht den einzelnen Teilorten mehr finanziellen Spielraum zu.
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OB Brütting rudert zurück. Einzelne Maßnahmen dürfen jetzt mehr als nur 7500 Euro kosten.

Aalen. Dass die Aalener Stadtverwaltung die Ortschaftsbudgets für die Teilorte erhöht, dafür gab es in den Ortschaftsräten positives Echo. Die Stadt Aalen stellt den Teilorten dann einen Betrag von 156 000 Euro zur Selbstverwaltung zur Verfügung; seither waren es 149 000 Euro.

Allerdings wurde unter anderem in Aalens größtem Stadtbezirk Wasseralfingen bemängelt, dass nur jeweils Einzelmaßnahmen bis zu einem Maximalbetrag von 7500 Euro umgesetzt werden können.

Jetzt rudert OB Frederick Brütting zurück. Er hat den Beschlussantrag entsprechend abändern lassen. Nun sollen Ortschaften mit ihrem Budget einzelne Maßnahmen mit einem maximalen Volumen von zwei Drittel des jährlichen Ortschaftsbudgets umsetzen dürfen. Einen festen Betrag, so erläuterte der OB, wolle er nicht nennen, da das Budget, dessen Umfang sich nach der Größe der einzelnen Ortschaften richtet, sehr unterschiedlich ist.

Wie sich die einzelnen Budgets zusammensetzen:

Sockelbetrag: Jede Ortschaft erhält einen Sockelbetrag in Höhe von 10 000 Euro, unabhängig von der Einwohnerzahl. Das sind 45 Prozent des Gesamtbudgets.

Ein Zusatzbetrag staffelt sich jeweils entsprechend der Einwohnerzahl der Ortschaften. Das sind 55 Prozent des Gesamtbudgets.

Die Ortschaften verfügen über folgende Budgets:Unterkochen über 24 000 Euro, Dewangen und Ebnat über jeweils 19 000 Euro, Fachsenfeld über 20 000 Euro, Hofen über 16 000 Euro, Waldhausen über 17 000 Euro und Wasseralfingen über 41 000 Euro. 

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