Der Weltfrauentag 2022 und der Krieg in der Ukraine

Ostalb-Bündnis warnt aktuell vor Menschenhandel

Weltfrauentag: Der Weltfrauentag wurde im Jahr 1910 auf der Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz in Kopenhagen ins Leben gerufen. Er sollte unter anderem die weltweite Einführung des Frauenwahlrechts fördern. Im Jahr 1977 wurde er von den Vereinten Nationen als Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden anerkannt.

In Berlin ist er seit 2019 gesetzlicher Feiertag.

Flucht und Menschenhandel: Das Ostalb-Bündnis gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution sowie die Organisation Solwodi warnten am Montag in einem offenen Brief: „Achtung - Menschenhändler warten auf fliehende Ukrainerinnen an den Grenzen!“ Darin werden Pramila Patten, Sondergesandte der Vereinten Nationen für sexuelle Gewalt in Konflikten, sowie Irene Hirzel vom Beratungs- und Schulungszentrum gegen Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung (ACT212) zitiert. Beide weisen darauf hin, dass Frauen und Kinder auf der Flucht massiv gefährdet seien, in die Fänge von Menschenhändlern zu geraten und in Bordellen zu landen. Der „Tagesspiegel“ in Berlin berichtet von dubiosen Schlafplatzangeboten für Flüchtlinge am Berliner Hauptbahnhof: Personen hätten Geld geboten, um speziell Frauen oder Jugendliche bei sich „aufzunehmen“, so die Polizei.⋌bea

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