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Pilcher statt Psycho

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Marcia Rottler über Filme, die man (nicht) gesehen haben muss

Sie hat einen Horrorfilm gesehen. Einen besonders grausigen. Einen, der auf wahren Begebenheiten beruht, mit Geistern. Und weil der so spannend war, hat sie sich am nächsten Tag gleich noch einen angesehen. Warum? Das weiß sie selbst nicht genau. Jetzt hat sie den Salat. Jedes Blätterrascheln lässt sie schaudern. Steckt ein Geist, etwas Paranormales, dahinter? Sie ist jedenfalls vorbereitet. Flucht oder Kampf lautet die Devise. Ein schrilles Geräusch durchfährt nachts die Wohnung. Sie ist sofort hellwach. Das Herz schlägt. Horrorfilmen sei Dank, malt sie sich gruselige Szenen im Kopf aus und durchkämmt die Räume. Das Herz rast. Im Bad angekommen, sieht sie den nächtlichen Störer: Die Seifenschale ist ins Waschbecken gefallen. Erleichtert atmet sie auf. Und beschließt: Statt Horrorfilm gibt's Rosamunde Pilcher, statt Psychothriller "In aller Freundschaft" mit OP-Szenen – wobei, ob das die besseren Optionen sind …

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