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Politik und ein G'schmäckle

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Jürgen Kunze über tierische Ausdrucksformen

Die Landtagswahl wirft ihre Schatten voraus. An den Laternen prangen seit einiger Zeit nun unübersehbar die Plakate derer, die gewählt werden wollen. So auch an der Lieblings-Gassi-Strecke meines Hundes. Und weil auch das Tier nur ein Gewohnheitsmensch ist, hat er so seine eigenen Vorlieben. Seit neuestem gehört dazu, auf dem Grünstreifen unter immer demselben Plakat sein Geschäft zu verrichten. Da komme ich natürlich ins Grübeln. Was will mein Hund mir damit sagen? Bringt er damit seine politische Einstellung zum Ausdruck, kann er sich nicht mit der Person oder deren Aussagen identifizieren? Oder ist es das genaue Gegenteil, nach dem Motto: "Guck mal, das ist mein Favorit, ich markiere ihn mit einem Haufen!?" Vielleicht ist es aber auch Grundsatzkritik am System, denn immerhin ist er zwar Steuerzahler, eine Wahlbenachrichtigungskarte bekommt er aber nie ...

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