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Pucki und die Nachwehen

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Alexandra Rimkus
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Alexandra Rimkus über ihre frühkindlichen Leseerfahrungen.

Doch... ich bin meiner Mutter dankbar. Sie hat mich (erfolgreich) und meinen Bruder (erfolglos) schon in ganz jungen Jahren ans Lesen herangeführt. Wobei ich als Grundschülerin doch immer etwas gehadert habe: Während mein Bruder die Abenteuerromane von Jack London geschenkt bekommen hat, wurde ich als Lesenovizin mit den „Pucki“-Büchern von Magda Trott abgespeist. „Puckis erstes Schuljahr“, „Pucki kommt in die höhere Schule“ und natürlich „Pucki wird eine glückliche Braut“. Ich wusste schon als Zehnjährige, dass Puckis Welt irgendwie nicht die meine ist. Trotzdem muss mich diese frühkindliche Leseerfahrung nachhaltig geprägt haben. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass ich noch heute hin und wieder gerne zum Herz-Schmerz-Liebesroman greife. „Liebe im Grandhotel“, „Herzensschwestern“, „Dünenherzen“ – das geht alles. Aber es geht nicht so weit, dass ich Ihnen das auch empfehle. Es sei denn, Sie mussten als Kind auch „Pucki“ lesen. Zu welchen Büchern Sie tatsächlich greifen sollten, erfahren Sie am Mittwoch in der gedruckten SchwäPo-Ausgabe.

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