Pulli statt Kurzarbeit

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Dagmar Oltersdorf über das Sparen in Zeiten der Energiekrise

Das kann sich niemand wirklich wünschen: im Pulli im Wohnzimmer sitzen, die Heizung auf 19 Grad oder weniger.  Der ein oder andere wird auch nicht einsehen, es zu tun. Weil er womöglich genug auf der hohen Kante oder auf dem Gehaltszettel hat, um einen höheren Gaspreis zahlen zu können. Nun könnte man sagen: dann ist ja gut. Ist es aber nicht. Denn derjenige, der weiter im 22 Grad oder mehr warmen Wohnzimmer – mit Gas beheizt, versteht sich – im Polo-Shirt auf dem Sofa sitzt, riskiert nicht nur eine hohe Rechnung. Er macht eine gefährliche Rechnung. Tritt schlimmstenfalls die Notfallstufe in Kraft, weil wir nach wie vor zu viel Gas verballern, dann kann es bei Unternehmen aus Industrie und Gewerbe zu Kürzungen und Lieferstopps kommen. Unternehmen, in denen Familienangehörige, Freunde oder man selbst arbeitet. Kurzarbeit, Entlassungen – das wünscht sich nicht nur keiner, das will niemand.

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