Frage der Woche

Putin droht mit einem Atomangriff: Wie soll sich die NATO verhalten?

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Frage der Woche: Wie soll sich die NATO verhalten?
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Die Lage in der Ukraine spitzt sich weiter zu. Wie sehen Sie das? Haben Sie Angst?

Aalen. Die Lage in der Ukraine spitzt sich weiter zu. Russlands Präsident Putin droht mit einem atomaren Angriff auf die Ukraine. Der dortige Präsident Selenskyj erhofft sich von der NATO im Zweifelsfall einen Präventivschlag. Unsere Frage der Woche: Wie sehen Sie das? Haben Sie Angst? 

Paula Schüler (67) Rentnerin aus Ellwangen

Paula Schüler

„Es macht einem richtig Angst, dass Putin mit einem Atomschlag droht. Dieses gegenseitige Drohen und Hochschaukeln ist schwierig. Es ist unfassbar, dass ein einzelner Mensch so viel Macht bekommt und nicht zu stoppen ist. Man kann ihm nicht alles durchgehen lassen. Er ist größenwahnsinnig, muss merken, dass der ganze Westen geschlossen gegen ihn steht.“

Gerhard Hägele (63) Pensionär aus Aalen

Gerhard Hägele

„Mich als Christen bringt diese Situation in die Bredouille bei der Frage, wie man hier angemessen reagiert. Ich bin niemand, der Angst hat. Ich hab' Vertrauen durch meine christliche Einstellung. Alles, was mit Gewalt erzwungen ist, ist selten von Dauer. Dass diese Einsicht bei den entscheidenden Menschen einkehrt, diese Hoffnung gebe ich nicht auf.“

Andrea Tasci (26) Studentin aus Aalen

Andrea Tasci

„Ich glaube nicht, dass in Deutschland etwas passieren würde, also ein atomarer Angriff. Mir macht Sorgen, dass wir das von Anfang an nicht regeln konnten, uns die Energiekrise jetzt so trifft. Man hätte von Anfang an mit Putin verhandeln sollen, nicht gleich dagegenhalten. Ihm entgegenkommen, einen Kompromiss schließen, um den Schaden zu begrenzen.“

Maria Plötz, Sozialpädagogin aus Aalen

Maria Plötz

„Ich hab' nicht so die Angst, weil es räumlich weit weg ist, informiere mich aber, lese verschiedene Quellen, blende das nicht aus. Selenski hofft ja im Zweifelsfall auf einen Erstschlag durch die Nato. Das fände ich nicht gut, sondern dass wir Ruhe bewahren, so wie Scholz das macht. In der Haut der Politiker möchte ich nicht stecken. Sie tragen eine enorme Verantwortung.“

Hubert Götz (76) Pensionär aus Aalen

Hubert Götz

„Ich hoffe, dass die Nato nicht den Erstschlag macht. Das würde einen Weltkrieg bedeuten. Ich bin aber dafür, dass die Ukraine mit Waffen unterstützt wird. Putin will die Größe der früheren Sowjetunion wieder herstellen. Wenn man ihn machen lässt, führt er einen Krieg nach dem anderen. Ich hoffe, dass er keinen Atomschlag macht. Bei ihm weiß man nicht, was passiert.“

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