Rehm will gegen Steg stimmen

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Rehm äußert Bedenken wegen der Steg-Pläne der Stadt - und will gegen das Projekt stimmen.

Aalen. Gegenüber der SchwäPo konkretisierte Norbert Rehm, Vorsitzender der Fraktion zur Durchsetzung der Informationsrechte (FDI), seine am Donnerstag in der Sitzung des Gemeinderatsausschusses für Umwelt, Stadtentwicklung und Technik (AUST) getroffenen Aussagen zum geplanten Steg, der das Stadtoval und die Innenstadt verbinden soll. Rehm kündigte jetzt an, er werde dem Beschlussantrag nicht zustimmen. Seine Fraktion habe beschlossen, dies ebenfalls nicht zu tun. Neben Rehm gehören zur FDI Ilse Schmelzle, die sich mit Rehm den Fraktionsvorsitz teilt, und Arian Kriesch. Rehm begründet dies mit der Haushaltslage, mit seiner Ansicht nach unzureichenden Informationen über das Projekt und mit der Kostenberechnung, die er anzweifelt. Die Architektur lobt er nach wie vor. Der Steg habe „das Zeug, zum neuen Wahrzeichen zu werden“.

Am 20. Mai will der Aalener Gemeinderat darüber abstimmen, ob der mit 8,7 Millionen Euro Kosten geplante Fußgängersteg vom Stadtoval über die Bahngleise in die Innenstadt gebaut wird. Den aktualisierten und überarbeiteten Planungsentwurf, der gegenüber dem ursprünglichen Entwurf Mehrkosten von 2,2 Millionen Euro ausweist, hat Architekt Werner Sobek am Donnerstag den Mitgliedern des AUST vorgestellt. jhs

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