Zum Tod von

Reiner Schulz

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Wer kannte den "Schulza-Bäck" nicht? Nun ist Reiner Schulz nach längerer Krankheit im Alter von 74 Jahren gestorben.

Aalen-Wasseralfingen. Wer kannte den "Schulza-Bäck" nicht? Nun ist Reiner Schulz nach längerer Krankheit im Alter von 74 Jahren gestorben. Leutselig, humorvoll und verbindlich – so erlebten viele das Wasseralfinger Urgestein. In München erlernte er den Konditorenberuf, holte bei seinem Vater die Lehre im Bäckerhandwerk nach, absolvierte die Meisterprüfung in beiden Berufen, gehörte der Prüfungskommission in Ulm an. In der Nachfolge seines Vaters, der die Bäckerei 1952 erst gepachtet und 1962 von Theresia Berreth gekauft hatte, führte er das florierende Geschäft an der Wilhelmstraße ab 1984 mit seiner Frau Christa weiter. Zuvor war 1967 das Gebäude abgerissen und 1969 ein Neubau bezogen worden. Wegen einer Berufskrankheit vermietete er das Geschäft an die Bäckerei Raab, die 1999 neu eröffnete. Im Ruhestand trat Schulz als Touristenführer in den Dienst des Besucherbergwerks. Für die Freien Wähler war er von 1974 bis 1994 im Ortschaftsrat, und von 1989 bis 1994 im Gemeinderat. Mitglied war er beim TSV und der Viktoria und er gehörte auch dem Hirschbachclub an, der ihn 1999 an der Seite von Christoph Rohlik eine Zeit lang zum Vorsitzenden gewählt hatte. -afn-

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