Renommierter Wissenschaftspreis

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Isabel Wiegand wird von Professor Dr. Jürgen Nolting, R+H Geschäftsführer Ralf Thiehofe und Dekan Professor Dr. Rainer Börret (v.li.) für ihre Bachelorarbeit ausgezeichnet. Foto: privat

Isabel Wiegand für ihre Forschung in der OCT-Technik ausgezeichnet.

Aalen. Trotz technischer Weiterentwicklung gibt es Verbesserungsbedarf bei der Optischen Kohärenztomographie (OCT), um beispielsweise präzise Aussagen zur Netzhautdicke zu erhalten. Das hat Isabel Wiegand bei ihrer Bachelorarbeit herausgefunden. Dafür wurde sie nun mit dem „Rupp und Hubrach“ -Wissenschaftspreis 2022 ausgezeichnet.

Isabel Wiegand, die „Applied Physics“ mit Schwerpunkt „Lasertechnik und Optische Technologien“ studiert, hat in ihrer Bachelorarbeit via Vergleichsmessungen von normal und stark fehlsichtigen Personen diesen Verbesserungsbedarf bestätigt. Und kommt zudem zu dem Ergebnis, dass zugleich ein wichtiger Aspekt in der Verbesserung der Anwenderausbildung liegt. Denn für OCT-Aufnahmen sollte erfahrenes und gut geschultes Personal eingesetzt werden. Für ihre klar strukturierte Studie und nachvollziehbaren Resultate erhielt Isabel Wiegand nun den renommierten „Rupp und Hubrach“-Wissenschaftspreis 2022. Ihr Betreuer Professor Dr. Peter Baumbach attestierte ihr wissenschaftlichen Anspruch, Neugier und analytisches Vorgehen. Die Jury aus Fachleuten aus ganz Deutschland habe dies nun belohnt. „Isabel Wiegands Leistung hat Bestand und kann ihr keiner mehr nehmen.“ Wiegand: „Das Studium verband für mich perfekt die Felder Gesundheit, Handwerk, BWL und die Arbeit mit Menschen.“ R+H-Geschäftsführer Ralf Thiehofe übergab bei einer feierlichen Zeremonie den Wissenschaftspreis.

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