Guten Morgen: Jürgen Steck über die letzten Tage und eine kurze Vakanz

Schluss und Nachschluss

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Jürgen Steck

Es ist ja alles gesagt, wenngleich nicht von jedem. Aber fast. Dass er geschafft hat wie ein Brunnenputzer. Dass er ein Tempo vorgelegt hat. Dass er dabei sehr viele, nicht alle, mitgerissen hat. Und dass er sich ein Arbeitspensum auferlegt hat, das mit 24/7 gut beschrieben ist. Viele, ja Nachsch(l)uss-Lorbeeren zu diesem feierlichen Schlussakt. Die Verabschiedung – und also der Schluss.

Wobei das mit dem Schluss nicht ganz stimmt. Denn Thilo Rentschler, der scheidende Oberbürgermeister von Aalen, ist noch in der Täte für die Stadt, auch in der kommenden Woche: ein Spatenstich ist zu setzen in den Schlattäckern, im Integrationsausschuss geht’s nicht ohne ihn. Und die Pumptrack-Anlage, die will er noch eröffnen. Es gibt also ein Tun nach dem Schluss, den Nachschluss. Und das ist ja auch richtig so. Denn, Verabschiedung hin oder her: Rentschlers offiziell letzter Diensttag ist ja der Donnerstag. Und, genau: Da wäre noch eine Gemeinderatssitzung zu leiten an diesem Donnerstag. Macht Rentschler aber nicht, baut wohl Überstunden ab – und der neue, Frederick Brütting, darf noch nicht. Sondern erst am Freitag. Wird schon schiefgehen. Und Aalen die kurze Vakanz überstehen. Dem Scheidenden ein herzliches Glück auf! Und Schluss.

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