Schon wieder wurde eines von Müllers Schafen gestohlen

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Der oder die Diebe nehmen immer noch ein Schaf aus der Krippe. Diesmal war es das rechte Schaf.
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Bereits zum dritten Mal haben einer oder mehrere Unbekannte aus einer Krippe vor dem Haus des Attenhofener Ehepaars eine Figur entwendet.

Aalen-Attenhofen

Alle schlechten Dinge sind drei. Zumindest für Franz und Erika Müller aus Attenhofen. Bereits zum dritten Mal wurde dem Ehepaar eine Krippenfigur gestohlen. Der Dieb oder die Diebe haben es offenbar besonders auf Schafe abgesehen. Denn kurioserweise immer nur eines von zweien wurde in den vergangenen Jahren aus der selbst gebastelten Krippe des Ehepaars unbemerkt herausgenommen.

Die Krippe, die nachts sogar beleuchtet wird, steht auf dem Grundstück vor dem Einfamilienhaus der Müllers. Sichtbar für alle, die daran vorbeigehen. Was auch so gewollt ist. „Die Menschen sollen sich ja daran erfreuen“,sagt Erika Müller zu diesem prominenten Standort. Der aber durchaus über eine Mauer und einen Zaun vom Gehweg getrennt ist. „Das ist schon eine Frechheit, da einfach drüberzusteigen“, ärgert sie sich.

Diebstahl an Neujahr bemerkt

Den Diebstahl diesmal entdeckte das Ehepaar ausgerechnet, als es von der Krippenausstellung im Sieger-Köder-Museum Ellwangen nach Hause zurückkehrte. Das war an Neujahr. Wie schon zweimal zuvor fehlte nur eines der beiden Schafe, die vor der Krippe stehen. Zuletzt wurde 2016 eines an Weihnachten gestohlen, damals in der Nacht von Heilig Abend auf den ersten Weihnachtsfeiertag, dann kurz danach wieder eines, erinnert sich Erika Müller. Danach banden die Müllers ihre Krippenfiguren an oder schraubten sie fest. Nach ein paar Jahren ohne Diebstahl fanden sie das aber nicht mehr notwendig.

Die Schafe wie auch die Krippe vor dem Haus bastelt Franz Müller selbst. „Da geht es nicht um den materiellen Wert“, sagt er und winkt ab. Nicht um die Buchenholzscheite und das kuschelige Schaffell darüber, aus dem die friedvoll anmutenden Krippenfiguren gemacht sind. „Das hatten wir selbst noch und auch der Nachbar hatte noch eines“, erzählt Erika Müller. Sondern für sie und ihren Mann zähle vor allem der ideelle Wert des Selbstgemachten.

Fest steht aber: Auch wenn es sich beim Schaf-Klau um einen Dummen-Jungen-Streich handeln sollte, bleibt es doch Diebstahl, wenn man aus einem fremden Garten etwas stiehlt. Sei es auch wenig wert, so Polizeisprecher Bernd Märkle dazu. „Wir erstatten aber keine Anzeige“, stellen die Müllers klar. Sie setzen darauf, dass der Dieb mit dem Schaf ohnehin keinen Spaß haben wird. Wundern sich, was er damit nun macht. Denn draußen aufstellen könne er es ja nicht. „Wir haben ja Freude daran, dass man es sieht, dass die Leute vorbeigehen, sich die Krippe ansehen und sich mitfreuen“, sagt Erika Müller. Das aber zumindest bliebe dem Dieb verwehrt.

Erika und Franz Mülle aus Attenhofen wurde bereits mehrfach ein Schaf aus Ihrer Krippe gestohlen. Diesmal fehlt das rechte Schaf, dessen Verschwinden sie an Neujahr bemerkten.

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