Guten Morgen

Schreib mal wieder ...

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Jürgen Kunze jkus

Jürgen Kunze über ein Medium, das noch lange nicht ausgedient hat.

Hand aufs Herz: wann haben sie zuletzt jemandem einen Brief geschrieben? Nicht per Mail, nicht in einem Textverarbeitungsprogramm und ausgedruckt, kein Formular an eine Behörde ... nein, tatsächlich einen Stift und Papier in die Hand genommen und einen Brief geschrieben? Zugegeben, auch bei mir ist das schon eine ganze Weile her. Und auch wenn insgesamt die Zahl der Briefe in Deutschland leicht rückläufig ist über die letzten Jahre, so sinkt die Zahl doch nur recht langsam. Trotz E-Mail, Messenger und SMS (benutzt die eigentlich noch jemand?): Der Brief ist immer noch da.Etwa sechs Milliarden davon befördert die Deutsche Post jährlich, Werbepost nicht eingerechnet. Wie hoch der Anteil handgeschriebener Briefe an dieser Zahl ist, lässt sich leider nicht näher beziffern. Ziemlich sicher ist das Medium zudem auch noch, nur etwa 0,01 Prozent davon gehen tatsächlich auf dem Postweg verloren laut Statistik. Wenn ich in mein E-Mail-Postfach schaue, so habe ich dort deutlich mehr Irrläufer. Warum ich darüber so lange nachdenke? Weil am heutigen 1. September der Welttag des handgeschriebenen Briefes ist. Und vielleicht nehme ich ja heute Abend mal wieder Stift und Papier in die Hand und schreibe einem lieben Menschen. Und da stehen dann nur positive Dinge und Nachrichten drin.

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