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Schwarzwurst nützt nichts

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Jürgen Steck über Abschreckung im häuslichen Garten

Über viele Jahre galt die die wechselseitig zugesicherte Vernichtung als Grundlage der Nuklearstrategie der damaligen Supermächte, USA und UdSSR. Man zeigt, was man hat und hofft, dass den anderen das abschreckt – und umgekehrt. Wir möchten das jetzt nicht bewerten. Sondern wenden uns dem Garten einer Kleinfamilie im Ostalbkreis zu, in dem sich eine wachsende Population von Kleinnagern – Hausmäuse – wohlfühlen, was den Hausbewohnern missfällt. Ein Konflikt, der eskaliert. Weswegen über Waffen diskutiert wird. Herkömmlich Mausefallen, sogenannte Schlagfallen, werden wegen der tödlichen Wirkung aus ethischen Gründen abgelehnt, dafür aber Lebendfallen angeschafft. Tatsächlich lässt sich eine Maus in eine solche mit schwäbischer Schwarzwurst gut ausgestattete Falle locken. Das Problem ist aber damit nicht aus der Welt, sondern in der Falle. Die Herrin des Hauses lässt sie wieder frei, weil sie so nett geschaut hat, die Maus. Ob das auf Dauer hilft, der Mäuseplage Herr zu werden, da grübelt der Hausherr noch, der auch nett schauen kann, wenn er Schwarzwurst bekommt. Abschreckung gleich Null! Sie experimentieren jetzt mit Rosenkohl.

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