Guten Morgen

Smart, aber nicht clever

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Andrea Trajanoska über die Tücken der Mobilfunktelefone

So ein Smartphone ist ja was ganz Tolles. Es erinnert einen immer wieder an Geburtstage, die man andernfalls vergessen würde. Oder das rechteckige "Käschtle" lotst einen an den gewünschten Ort, wenn man sich mal verläuft. Und vor allem, es speichert all die Telefonnummern, die man sich heutzutage sowieso nicht mehr merken kann ... oder will. Und es zeigt zum Glück den Namen des Anrufers aus dem langen Telefonbuch an. "Screening" nennt sich das Phänomen – vorher aufs Display schauen und feststellen, dass man keine Lust hat, mit der Person zu sprechen. Nun werden aber Unsicherheiten bei meiner apfeligen Smartphone-Version erkennbar. Denn diesmal war das Smartphone nicht so clever, wie es dachte. Anstatt mir den Namen des Anrufers zu nennen, wagte das Cleverle ein "Vielleicht" davor zu setzen! Na, ist es nun der genannte Anrufer oder doch eine unerwünschte Person? Wir werden es nie erfahren, mein langes Grübeln hat das "Hallo" verzögert. In diesem Sinne, bevor es wieder zu spät ist: Guten Morgen!

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