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Sodele, jetzetle, wasele?

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Andrea Hafner über die Feinheiten der schwäbischen Sprache

Sodele, ein Kompositum aus dem Partikel so und dem Suffix -le, ist ein bekanntes schwäbisches Wort. Nach Thaddäus Troll drückt das Wort die Befriedigung über eine zufriedenstellend abgeschlossene Tätigkeit aus, egal, ob diese im Bett, im Wirtshaus oder am Schreibtisch stattgefunden habe. Beim VfB Stuttgart sagt man: "Ich habe fertig!"

Gräbt man weiter im Fundus, dann findet man im Internet sogar "Sodele-Nudeln – das Lieblingsgericht der Schwaben". Hierbei handelt es sich allerdings um für den Schwaben ganz stinknormale Spätzle! Was will aber der Herr mittleren Alters uns sagen, wenn er am Wochenende ein Profilbild veröffentlicht, auf dem Blumen und diverse Schriftstücke, wenn auch verschwommen, zu erkennen sind, die lediglich mit dem Wort "Sodele" kommentiert werden? Aufklärung wäre schön!

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