Soiree im Advent mit „Fe Musica“

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Liederkranz Fachsenfeld Foto: privat

Chor und Ensemble verzaubern das Fachsenfelder Publikum lyrisch-musikalisch.

Aalen-Fachsenfeld. Dass die „Musica“ eine Gottesgabe ist, davon konnten sich am Freitag im Fachsenfelder Schloss die begeisterten Besucher überzeugen. FeMusica, ein Chor hoch motivierter Frauen mit ihrer Dirigentin Hedwig Glaser-Schimmel, überraschten an diesem Abend immer wieder auf’s Neue. Nicht nur gesanglich waren die Damen des Chores präsent. Es gelang, durch ausgewählte passende Texte ein Band in das musikalische Geschehen einzuflechten und tiefsinnig auf die folgenden Programmpunkte einzustimmen.

Feierlich eröffnet wurde der musikalische Schlossadvent vom Instrumentalensemble mit Air und Aria aus Händel’s Wassermusik und mit Grußworten der 2. Vorsitzenden Barbara Rossmann. Dann aber meldete sich der engagierte Chor zu Wort: „Wir lassen uns das Singen nicht verbieten“ bekundeten die Frauen lautstark mit einem Rap, es wurde klar vermittelt: Musica ist eine Gottesgabe und eine „schöne Kunst“ (Dieter Frommlet).

Doch „Viele verachten die edele Musik“ (J.K. Bachofen) und wollen das Sanktus nicht hören. Ganz sicher aber das feine Violinsolo, die Meditation von Jules Massenet, die hohe Anforderungen an den Solisten (Liviu Bogdan) stellte. „Komm, Geselle mein“ (Adam de la Hale) wurde von FeMusica kraftvoll wiedergegeben.

Die Einstimmung auf den weihnachtlichen Teil gelang dem Instrumentalensemble mit der Pastorale von Arcangelo Corelli. Danach setzte der Chor einen besonderen Akzent mit dem Volkslied aus Skandinavien „Ubi Caritas“, wo die Frauen mit den fugierten Einsätzen umzugehen wussten.

„Dona nobis pacem“, diese musikalische Bitte des Chores ging mit Blick auf die Vorgänge in der Welt allen unter die Haut. „Brich an, du schönes Morgenlicht“ von J.S. Bach spielten die Instrumentalisten (Violine: Liviu Bogdan, Christine Ohan, Martina Rube, Cordula Hofrichter), Violoncello: Lutz Haase, Querflöte: Heike Kopp, die auch sonst im Verlauf des Konzerts mehrere Parts übernahmen. Endgültig entführte der Frauenchor „Über dunklen Feldern“(Klaus Heizmann) in die Weihnachtszeit und nach Bethlehem, um dann im weiteren mit Schwung und einer amerikanischen Volksweise auf die „unendliche Sonne“ hinzuweisen. Die Frauen auch hier mitreißend und überzeugend. Am Ende des Konzerts gaben Chor und Ensemble musikalisch den Auftrag allen Anwesenden mit auf den Weg: „Mache dich auf, werde Licht“ (Günther Kretzschmar). Dass danach begeisterter Applaus einsetzte, war verdient und jedem, der diesem Musikreigen beiwohnen konnte, ein Bedürfnis.

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