Neues vom Spion

Sommerliche Wünsche

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Dem Spion blutet ja schon das Herz, wenn er an einem dieser schönen Sommersonntage hinauf aufs Aalbäumle steigt und oben auf sein geliebtes Bierchen verzichten muss.

Dem Spion blutet ja schon das Herz, wenn er an einem dieser schönen Sommersonntage hinauf aufs Aalbäumle steigt und oben auf sein geliebtes Bierchen verzichten muss. Weil sich bis jetzt noch keiner gefunden hat, der sich dort oben hinter den Zapfhahn stellen will. Doch seit vergangenem Sonntag hat der Spion gute Hoffnung geschöpft, dass das nächstes Jahr wieder anders wird – zumindest bei den Gottesdiensten im Grünen. Weil auch Stadtpfarrer Richter dann dabei nicht mehr im Trockenen sitzen will, hat er vor Zeugen versprochen, an den Gottesdienst-Sonntagen die Aalbäumle-Bewirtschaftung als Kirche selbst in die Hand zu nehmen. Sein Wort in Gottes Ohr!

Hatten die beiden auch das Feierabendbier im Sinn? Möglichst schnell zur Nachsitzung schienen nämlich zwei Stadträte zu wollen. Wie viele Kubikmeter denn das Regenrückhaltebecken fasse, wollte Dr. Thomas Battran von den Grünen wissen und erntete dafür nur fragende Blicke, schließlich war es gerade um die ehemalige Gießerei in Wasseralfingen gegangen. Der OB durchschaute die Sache als Erster. "Herr Dr. Battran, Sie sind ihrer Zeit voraus", sagte er. Zwei Tagesordnungspunkte später ging es nämlich um den Hochwasserschutz in Wasseralfingen. Ähnlich desorientiert war auch Arian Kriesch von der FDI. Als mehrere Räte aufstanden, packte er sein Zeug zusammen und wollte gehen. "Ist es noch nicht vorbei?", fragte er die Kollegen, die in einer Ecke stehen blieben. "Nein, wir sind nur befangen", war die Antwort. Mehrere Räte sind ehrenamtliche Mitglieder im Aufsichtsrat der Stadtwerke und konnten sich nicht selbst entlasten. Der Spion will nicht zu hart urteilen. Die Sitzung war lang und zäh. Wenn da am Ende die Konzentration nachlässt, hat er Verständnis. Wer anschließend ein Feierabendbier (oder Woiza) getrunken hat, ist ihm nicht bekannt. Verdient war es in jedem Fall.

Anstoßen könnte man auch auf die Beförderung von Frederick Brütting und Peter Traub, zumindest wenn es nach der CDU-Stadträtin Inge Birkhold geht. Sie titulierte die beiden "Oberbürgermeister" von Heubach und Oberkochen. Da muss der Spion sie leider bremsen. "Bürgermeister" reicht in beiden Fällen.

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