B 29: Jetzt geht's um den Schotter

+
Der Straßenhobel im Einsatz bei Essingen.
  • schließen

Aalen. Kurz vor Essingen von Mögglingen aus gesehen wird derzeit mit einem Straßenhobel, dem „Grader“, bereits der Schotterbelag auf die künftige B-29-Trasse aufgetragen. Die B29 wird zwischen Aalen und Essingen vierspurig ausgebaut. Die Fertigstellung ist für 2024 geplant.

Die Dauer der Maßnahme von vier Jahren liegt nach Angaben des Regeirungspräsidiums Stuttgart an der insgesamt komplexen Verkehrssituation in diesem Bereich. Unter anderem müssen sechs neue Brücken gebaut werden.

Mit dem ersten Bauabschnitt, der knapp drei Jahre in Anspruch nehmen wird, wird die bislang einbahnige B 29 zwei Fahrspuren und einen Standstreifen je Fahrtrichtung erhalten, sodass aus zwei Spuren insgesamt vier werden. Zudem wird eine Anschlussstelle für Essingen hergestellt, bei der die Landesstraßen L 1165 von Süden und L 1080 von Norden über die neue B 29 geführt werden. Zusammen mit dem Kreisverkehr Stockert sorgt dies für eine Entflechtung der querenden Verkehrsströme, was die Verkehrsströme in diesem Bereich der B 29 deutlich verbessert.

Ziel ist es, dass es während der Bauzeit zu keinen kompletten Vollsperrungen für den Verkehr komme und dass der Verkehrsfluss im Zuge der B 29 so wenig wie möglich beeinträchtigt werde. Dafür werden zahlreiche Provisorien im Zuge der Bauabwicklung errichtet. Gleich zu Baubeginn werden, unter geringer Einengung der bestehenden Fahrbahnbreite, zwei Verbreiterungen der B 29 auf Höhe der Gärtnerei Welzel und auf Höhe der L 1080 hergestellt. Der Verkehr kann damit auch während währenddessen auf der jetzigen B 29 und den Verbreiterungsstreifen fließen, während die südliche Richtungsfahrbahn in Richtung Aalen hergestellt wird. Jürgen Steck

Zurück zur Übersicht: Stadt Aalen

Mehr zum Thema

WEITERE ARTIKEL

Kommentare