B 29: Jetzt steht der offizielle Termin für den Start in Essingen

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Auf Höhe der Gärtnerei Welzel wird es eng, wenn man von Mögglinger her kommt: Aus vier Fahrspuren werden zwei. Im Oktober wird mit dem Ausbau dieses Stückes gerechnet. Archivfoto: opo
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Am 12. Oktober soll der Ausbau der Bundesstraße zwischen Essingen und Aalen offiziell begonnen werden.

Essingen/Aalen

Eigentlich hätte es schon früher losgehen sollen, gleich nach der Fertigstellung der B-29-Umfahrung um Mögglingen, noch 2019 also. Dann hatte es geheißen, dass es im Frühjahr 2020 so weit ist, dann im Herbst. Jetzt steht der Termin für den offiziellen Spatenstich, die Einladungen sind schon in Arbeit: Am Montag, 12. Oktober, soll der Baustart sein für ein großes Bauprojekt, das dann für Jahre größte Straßenbauprojekt im Ostalbkreis: Es geht um den Ausbau der B 29 zwischen Aalen und Essingen.

Zum feierlichen Spatenstich haben sich der parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Steffen Bilger (CDU), der Verkehrsminister des Landes, Winfried Hermann (Grüne), sowie Regierungspräsident Wolfgang Reimer angekündigt.

Was gebaut wird: Zwar geht es um "nur" eine knapp 3,7 Kilometer lange Strecke. Dennoch gehen die Planer von einer Bauzeit von rund vier Jahren aus. Das liegt an der insgesamt komplexen Verkehrssituation in dem Bereich. So müssen allein vier Brückenbauwerke an den neuen Fahrbahnquerschnitt angepasst werden. Denn aus bislang zwei Spuren sollen vier werden.

Die B 29 hat dann in diesem Bereich eine Gesamtbreite von 26 Metern, wenn man noch Mittel- und Standstreifen hinzurechnet – und alle bestehenden Verbindungen sollen ja erhalten bleiben. Zudem muss für die Straßenentwässerung gesorgt werden. Und dafür wird ein Regenklär- und Rückhaltebecken nördlich der Bahnlinie errichtet.

Der zeitliche Ablauf: Derzeit ist geplant, dass in zwei Abschnitten gebaut wird: Mit dem ersten Bauabschnitt, der vom Ausbauende der B-29-Ortsumfahrung Mögglingen bis kurz nach der Einmündung der Landesstraße L 1165 von Essingen herkommend beim Essinger Bahnhof reicht, soll jetzt im Oktober begonnen werden. Zwei Jahre sollen die Arbeiten für diesen Abschnitt dauern. Daran unmittelbar anschließend soll die Reststrecke angegangen werden – ebenfalls in einer Bauzeit von etwa zwei Jahren – und zwar weiter bis zum Aalener Dreieck. Für Ende 2024 wird die Fertigstellung beider Abschnitte erwartet. Im Regierungspräsidium wird von Kosten von rund 47 Millionen ausgegangen, wobei diese Zahlen schon mehrere Jahre genannt werden und vielleicht noch "angepasst" werden.

Mögliche Beeinträchtigungen: Wichtig für alle, die die Strecke nutzen: Die Planer haben darauf geachtet, dass es keine Vollsperrung gibt, sondern immer eine Spur freigehalten werden kann. So soll der fließende Verkehr auf der B 29 so gering wie möglich beeinträchtigt werden. Dennoch wird mit einer deutlichen Beeinträchtigung des Verkehrs gerechnet.

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