B 29 wird gesperrt: ab Montag noch eine Baustelle in Aalen

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Die Westumgehung am Nordportal des Rombachtunnels: Ab Montag ist hier kein Durchkommen mehr. Der Belag wird saniert, die B29 voll gesperrt. Der Verkehr wird an der Aalener Brezel und am Albanus in Hüttlingen abgeleitet.
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Warum die Stadt sich für die Sanierung der Westumgehung noch in diesem Jahr ausgesprochen hat und die Bauarbeiten nicht verschieben wollte.

Aalen

Mehrere Baustellen sorgen bereits jetzt für Staus in Aalen. Die Ebnater Steige ist gesperrt. Der Verkehr wird über die Himmlinger Steige umgeleitet. Das bedeutet, dass die Fahrzeuge auf dem Weg nach Aalen die Ziegelstraße hinunterfahren und dort im Stau stehen. Denn auch am Ende der Ziegelstraße, an der Hochbrücke, wird gebaut. Die Alte Heidenheimer Straße ist komplett gesperrt. Baustellenampeln regeln den Verkehr auf der Hochbrücke. Das führt nicht nur zu Staus in der Ziegelstraße. Auch in der Ulmer Straße, der Walkstraße, der Galgenbergstraße und darüber hinaus brauchen Autofahrer Geduld.

Ab Montag wird sich die Situation noch einmal verschärfen: Dann wird auch die B 29 auf der Aalener Westumgehung voll gesperrt und der Verkehr durch die Stadt geleitet. Zwischen den Anschlüssen Wellandstraße und Affalterried wird der Belag saniert. Wer Richtung Stuttgart unterwegs ist, wird am Albanus in Hüttlingen abgeleitet und über die Aalener Innenstadt umgeleitet. Wer in Richtung Westhausen und Autobahn A 7 will, wird an der Aalener Brezel vor dem Rombachtunnel über die Stuttgarter Straße, die Innenstadt Aalen bis zum Anschluss Oberalfingen umgeleitet. Bis voraussichtlich 21. August sollen die Arbeiten laut Regierungspräsidium (RP) andauern.

Hat die Stadt die Baustellen mit dem Land überhaupt koordiniert? Dazu sagt Karin Haisch, Pressesprecherin der Stadt Aalen: „Es ist so, dass wir die Sperrung der Ebnater Steige sowie die weiteren Baumaßnahmen an der B 29 natürlich mit dem Land als Bauherrin abgesprochen haben.“ Bei Baumaßnahmen dieser Dimension mit entsprechenden weitreichenden Auswirkungen auf den örtlichen, aber auch überörtlichen Verkehr, hätten sich frühzeitige Abstimmungsgespräche mit allen Beteiligten bewährt. „Im Rahmen dieser Verkehrsgespräche werden auch die hoch komplexen Umleitungsstrecken erarbeitet“, sagt Haisch.

Warum muss die B 29 ausgerechnet jetzt saniert werden? Bei größeren Baustellen sei man immer bestrebt, sie in die Schulferien zu legen, sagt Haisch. Denn dann gibt es weniger Verkehr, vor allem weniger Berufsverkehr. Dass die Arbeiten auf der Westumgehung noch in diesem Jahr erledigt werden sollten und nicht einfach auf das nächste Jahre verschoben werden können, wenn die Arbeiten an der Hochbrücke und der Nordumfahrung Ebnat erledigt sind, hat Haisch zu folge zwei weitere Gründe.

Die Westumgehung auf diesem Abschnitt muss saniert werden, weil die Fahrrinnen, die sich dort gebildet haben, bei Nässe sehr gefährlich werden können, erläutert die Pressesprecherin der Stadt. Es geht also um die Sicherheit.

Außerdem geht es ums Geld. „Das RP hat in Absprache mit uns die Sanierungsarbeiten der Westumgehung in zwei Bauabschnitte gesplittet und den ersten Teil in den Pfingstferien und den zweiten nun auf die Sommerferien gelegt“, sagt Haisch und fügt an: „Aufgrund noch vorhandener Finanzmittel hat das RP vergangenes Jahr die Sanierung der B 29 für dieses Jahr zugesagt.“ Da es sonst ungewiss gewesen wäre, wann der Abschnitt saniert werden kann, habe sich die Stadtverwaltung für eine Sanierung noch in diesem Jahr ausgesprochen. „Dies auch im Hinblick auf größtmögliche Verkehrssicherheit auf dieser vielbefahrenden Verkehrsverbindung“, sagt Haisch.

Die B 29 zwischen Lauchheim und Westhausen ist bereits seit Donnerstag gesperrt. Die Belagssanierung auf diesem Abschnitt. soll bis Ende der Sommerferien, also 11. September dauern, heißt es aus dem RP.

Die drei Großbaustellen und was dort gemacht wird

Ebnater Steige: Ebnat bekommt eine Ortsumfahrung. Währen die neue Straße an die Ebnater Steige angeschlossen wird, bleibt die Ebnater Steige gesperrt, voraussichtlich bis 17. September.

Hochbrücke: Unter der Hochbrücke entsteht eine neue Unterführung für Radler und Fußgänger, die Unterführung Ketteler Straße, außerdem wird die Ostrampe verbreitert, damit es mehr Platz auf den Fahrspuren gibt. In dem Zug muss die Alte Heidenheimer Straße bis Ende September gesperrt bleiben.

Westumgehung: Zwischen Wellandstraße und Affalterried wird der Belag saniert. Der Grund: Fahrrinnen haben sich gebildet, die bei Nässe gefährlich werden können. Auch die Anschlussstelle Affalterried wird gesperrt. Das dauert voraussichtlich bis zum 21. August.

Die Fahrrinnen können bei Nässe sehr gefährlich werden.

Karin Haisch, Pressesprecherin Stadt Aalen

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