360 000 Euro für mehr Personal

  • Weitere
    schließen
+
OB Thilo Rentschler
  • schließen

So begegnet OB Thilo Rentschler der in der Personalversammlung geäußerten Kritik.

Aalen. OB Thilo Rentschler reagiert auf die in der jüngsten Personalversammlung der Stadtverwaltung vorgebrachte Kritik. 60 000 Euro will Rentschler in den Haushalt 2017 einstellen lassen für ein Personalentwicklungskonzept. Und weitere je 100 000 Euro für die Umsetzung des Konzepts in den drei Folgejahren 2018 bis 2020.

Im Gespräch mit der SchwäPo will Rentschler den in der Personalversammlung thematisierten erhöhten Arbeitsdruck, unter dem manche Mitarbeiter stehen, nicht verleugnen. "Das hängt zuallererst damit zusammen, dass wir Politik machen in einer Zeit, in der sich ganz viele Knoten auf einmal lösen", sagt er. Dazu gehörten die Beseitigungen der beiden Bahnübergänge Walkstraße und Goldshöfe, die Projekte B29 und B29a, die Investitionsvorhaben auf dem Union-Gelände und auf dem Ostertag-Areal, "beides Projekte, die wir als Stadt natürlich begleiten" sowie große Bauprojekte wie das Stadtoval.

"Ich bedauere es", sagt Rentschler, "wenn es uns bisher offenbar zu wenig gelungen ist, diese Arbeitspakete nicht in dem Maße in die Ämter hineinzubekommen, dass die Mitarbeiter damit ein anständiges und gutes Gefühl haben."

Dabei zeichnet sich schon in Rentschlers ersten drei Amtsjahren eine Steigerung der Zahl der Planstellen ab. 739 Planstellen hatte Rentschler bei Amtsantritt von seinem Vorgänger Martin Gerlach "geerbt". Rentschler: "Bis 2017 sind es 64 Vollzeitstellen mehr, das entspricht einer Steigerung von 9 Prozent." Aktuell habe man zudem auf die geforderte Springerstelle reagiert und dafür ein zusätzliches Personalbudget in Höhe von 47 000 Euro im Haushalt 2017 vorgesehen. Und noch etwas ist neu: Künftig, so Rentschler, wolle man allen Auszubildenden in der Stadtverwaltung mit einer Abschlussnote bis 2,0 eine unbefristete Stelle anbieten. (Seither war das Angebot auf ein Jahr befristet, Anm. d. Red.). Eine Chance zur unbefristeten Übernahme soll es generell bis zu einer Abschlussnote von 3,0 geben. "In diesen Fällen schauen wir dann halt ganz genau drauf."

Eine erste gute Nachricht fürs Tiefbauamt: Eine der beiden vakanten Ingenieursstellen wird ab Anfang nächsten Jahres besetzt.

Zurück zur Übersicht: Stadt Aalen

Mehr zum Thema

WEITERE ARTIKEL