5000 Euro für Hoffnung in Afrika

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5000 Euro –der Erlös aus der Secondhandboutique geht an den Verein Hope for Africa. Im Bild (v.l.): Heike und Jürgen Köpfer, Matthias Wagner, Sabine Nemesch und Yvonne Irtenkauf (alle drei DRK).
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Wohin der Erlös aus dem Verkauf der Waren von Rot Couture geht. Was der Verein „Hope for Africa" damit zu tun hat und wer von der Spende profitiert.

Aalen

Der Verein „Hope for Africa„, zu deutsch Hoffnung für Afrika, ist der neue Kooperationspartner von „Rot Couture“, dem Secondhandladen des DRK in der Aalener Beinstraße. 5000 Euro hat jetzt DRK-Kreisgeschäftsführer Matthias Wagner an Vereinsvorsitzenden Jürgen Köpfer übergeben. Mit der Spende soll die Schule im nordost-kenianischen Nakuru besser ausgestattet werden. Neben Schulbänke sollen dort Töpfe & Co. für die schuleigene Küche sowie Spielgeräte angeschafft werden.

Rot Couture in Aalen

Rot Couture ist der 2017 eröffnete Secondhandladen des DRK für „hochwertige Mode zu fairen Preisen“, sagt Matthias Wagner und fügt an, dass Kleiderkammern heutzutage ausgedient hätten. Seit Beginn an habe das DRK die Erlöse gespendet. „Bis vor Corona hatten wir für unsere Boutique eine Kooperation mit Togo“, erklärt Wagner. Weil sich dort aber die politischen Verhältnisse geändert hätten, habe man nun einen neuen Partner: den Verein „Hope for Africa". In der Boutique selbst arbeiten mehr als 30 ausschließliche ehrenamtlich Engagierte und die Räume in der nördlichen Fußgängerzone sind im Eigentum des DRK.

Der neue Kooperationspartner

„Hope for Africa" haben Jürgen und Heike Köpfer aus Tannhausen gegründet. „Wir hatten schon immer zahlreiche Patenkinder in Entwicklungsländern“, erzählt Jürgen Köpfer, der mit seiner Frau Heike 2018 eines der Patenkinder in Mombasa besucht hat. Das sei die Initiative für den Verein und der Beginn der Hilfe in dem Ort gewesen, der 180 Kilometer nordöstlich von Nairobi liegt, und bekannt ist für seine rosafarbenen Flamingos. Im Februar 2019 startete die „Hope-for-Africa-School“ und damit das Projekt, das Kindern, Jugendlichen aber auch Erwachsenen eine Perspektive bieten will.

Wie das gelingt? Über vier Säulen. Der Verein vermittelt Patenschaften für Kinder aus den Slums. Für 33 Euro im Monat werden, so Köpfer, das Schulgeld und die Schuluniformen bezahlt sowie zwei Essen pro Tag. „Es werden dort aber auch Werte und christliche Grundsätze vermittelt“, ergänzt Heike Köpfer. Aktuell sind 96 Patenschaften vermittelt; 18 Kinder an der Schule sind noch ohne. Für die sucht das Tannhäuser Ehepaar noch Paten. Weitere Säulen, die das Benefizprojekt tragen, sind: die berufliche Qualifizierung, die Vergabe von individuellen Mikrokrediten sowie projektbezogene Spenden.

Link: Informationen über den Verein, zur Spende oder Patenschaft gibt's online unter www.hopeforafrica.de

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