600 Verstöße gegen die Corona-Regeln

  • Weitere
    schließen
+
Die Mitarbeiter des Ordnungsamtes sind verstärkt in Aalen unterwegs.
  • schließen

Bis zu 25 000 Euro Bußgeld drohen, wenn man die Verordnung nicht einhält.

Aalen. Inzwischen sind viele Einschränkungen aufgrund des Corona-Virus gelockert worden. Allerdings gibt es dazu Auflagen, an die sich Personen halten sollten. Beispielsweise die Abstandsregelungen, die Kontaktbeschränkungen aber auch das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung beim Einkauf und in öffentlichen Verkehrsmitteln. Ob die Auflagen in Läden, Friseursalons, auf Spielplätzen und an beliebten Treffpunkten von Gruppen eingehalten werden, kontrollieren laut Stadtverwaltung Mitarbeiter des Ordnungsamts.

In Dienstkleidung, mit Schutzwesten und Ausweisen ausgerüstet beginnt der Arbeitstag für die Ordnungshüter. Egal, ob unter der Woche, am Wochenende, bei Tag oder bei Nacht, die Mitarbeiter des Ordnungsamtes sind im Moment ständig unterwegs. Wie die Stadt mitteilt, wurde aus diesem Grund die Abteilung kurzfristig mit Personal aus anderen Bereichen aufgestockt.

Bei Verstoß droht Geldstrafe

Immer wieder kommt es vor, dass sich einige Menschen nicht an die Vorschriften halten. Manche treffen sich trotz Verbots weiterhin in Gruppen. Werden sie von den Beamten entdeckt, werden diese, laut Stadtverwaltung, meist mit einem Verweis auf die Corona-Vorschriften verwarnt und aufgelöst. Bei einem weiteren Vergehen stellen die Beamten eine Anzeige mit Bußgeld aus. Je nach Schwere des Vergehens, kann das Bußgeld dabei zwischen 100 und 25 000 Euro liegen, schreibt die Stadtverwaltung. "Insgesamt wurden bereits 600 Verstöße aus unterschiedlichen Vergehen, sei es Kontaktsperren, Schließung von Gastronomie und Abstandsregelung, erfasst", sagt Pressesprecherin Karin Haisch. Weitere Fälle seien noch nicht erfasst.

Das Ordnungsamt kontrolliere die Einhaltung der Vorschriften und gehe auch Hinweisen nach, die zu Verstößen eingehen. Die Stadtverwaltung appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, die Corona-Vorschriften weiter zu beachten.

Zurück zur Übersicht: Stadt Aalen

Mehr zum Thema

WEITERE ARTIKEL