Aalen: 31-Jähriger fiel auf falsches Schreiben herein

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Symbolbild

Der Mann zahlt 105 Euro an Betrüger.

Aalen. In der vergangenen Woche hat ein 31-Jähriger ein Schreiben erhalten, das angeblich von einer Gerichtsvollzieherin des Amtsgerichts Aalen stammte. Wie die Polizei mitteilt, wurde in dem Schreiben dem Mann mitgeteilt, dass gegen ihn eine Geldforderung besteht, welche die Grundlage für einen Haftbefehl sei, der nun gegen ihn ausgestellt worden sei. Den Haftbefehl und die damit verbundene Einlieferung in eine Justizvollzugsanstalt könnte er verhindern, indem er 105 Euro auf eine im Schreiben angegebenen Kontonummer überweist. Dieser Forderung kam der 31-Jährige nach, erkannte später jedoch, dass das Schreiben keinesfalls vom Amtsgericht Aalen, sondern von einem bislang unbekannten Betrüger verfasst wurde.

Die Polizei rät in solchen Fällen, das Schreiben auf die Richtigkeit aller Angaben zu prüfen. Insbesondere: Name und Adresse des Rechnungsstellers, Telefonnummern, Aktenzeichen, inhaltliche Fehler. Nehmen Sie im Zweifel Kontakt zu der zuständigen Behörde auf. Verwenden Sie hierzu nicht die Telefonnummer, die im Schreiben angegeben ist, sondern suchen Sie diese selbst heraus.

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