Aalen feiert den Weltcup!

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Lokalmatadorin Marion Fromberger (21) fährt durchs Kneipenviertel und wird von den Fanclubs angefeuert, die sich auf die unterschiedlichen Bars in der Innenstadt verteilt haben.
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Tausende Zuschauerinnen und Zuschauer haben in der Aalener Innenstadt die Sportlerinnen und Sportler angefeuert. Ein Rundgang durch die City.

Aalen feiert den Weltcup

Aalen feiert den Weltcup
Aalen feiert den Weltcup © Oliver Giers
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Aalen

Das war mal etwas Besonderes in der Stadt, eine tolle Veranstaltung, die man wiederholen kann“ – das war der Tenor nach Abschluss des Sprint-Weltcup-Rennens der Mountainbiker am Samstag in der Innenstadt. Viele tausend Zuschauer waren in die Stadt gekommen. Und das wurde ihnen geboten:

Kaffee, Kuchen, Rad fahren

Bereits am späten Vormittag zum ersten Training waren viele Menschen entlang der abgesperrten Strecke unterwegs, oft mit Einkaufstaschen gefüllt mit Waren aus den geöffneten Läden. Die Besucherinnen und Besucher schauten sich die Strecke an, besonders die teils spektakulären Hindernisse, über die die Fahrerinnen und Fahrer mussten. Oder sie saßen in den Cafés und genossen dort Kaffee und Kuchen mit einem Blick auf die Sportler, die sich die Strecke begutachteten.

Es wird spektakulär

Beim zweiten Training wurde es spektakulär – die Rolltreppe im Kubus wurde als Startrampe benutzt. Dicht belagert waren hier die Absperrgitter, als die ersten Sportler die Treppe testeten. Mit kleinen Problemen für den einen oder anderen: „Und wie komm ich jetzt in meinen Laden“, fragte sich ein Geschäftsinhaber, der sich kurz ein Kaltgetränk geholt hatte, angesichts der dicht gedrängten Massen. Er nahm's sportlich: „Dann isch halt jetzt Pause“, sagte er. Aber er fand dann noch seinen Weg ins Geschäft im ersten Stock des Mercatura.

Besucher konnten nicht nur den Sportlern zuschauen, sondern sich auch informieren. Auf dem Parkplatz im östlichen Stadtgraben informierten Hersteller von Rädern und Zubehör, lokale Radhändler und Radvereine sowie die Hochschule über aktuelle Trends. Initiativen und Bündnisse erklärten ihre Ideen zur Mobilität der Zukunft, auch hier entwickelten sich viele Gespräche.

Die Fanclubs sind dabei

Währenddessen fuhren die Sportler ihre letzten Trainingsrunden. Lokalmatador Simon Gegenheimer filmte dabei seinen vor dem Rambazamba versammelten Fanclub, Marion Fromberger winkte und lächelte dem ihrigen vor dem Reichstädter Café zu. 35 Personen des RSV Griesbach waren – teils in bayrischer Tracht – mit dem Bus angereist, weitere mit dem Auto, inklusive ihrer kleinen Nichte und der Familie.

Mit Hupen und Trommeln wurden alle Radfahrer angefeuert. Die Stimmung stieg auf beiden Fahrbahnseiten, angeheizt auch von alkoholischen Getränken.

Es wird laut

Als dann die Zeitläufe für die Qualifikation starteten, wurde es enger und lauter am Rand der Strecke. Besonders die Steilwandkurve und die Sprünge waren umlagert, der Rathausbalkon füllte sich mit Promis und Vertretern der Sponsoren. Als letzter der Männer ging Simon Gegenheimer auf die Strecke, ein Aufraunen ging durchs Publikum auf der Zielgeraden, als er am letzten Hindernis stürzte – und Jubel, als er es doch in die nächste Runde schaffte. Spektakulär dann die Finalläufe mit jeweils vier Sportlerinnen und Sportler durch Hindernis und enge Strecke. Start war hier jeweils vor dem Rathaus, jeder Fahrer wurde angefeuert, mit viel Beifall begleitet, auch die Pechvögel, die nach Stürzen hinterherfahren mussten. Ein Fahrer ließ es sich nicht nehmen, sein Rad nach einem Materialschaden eineinhalb Runden laufend durch die Strecke zu tragen – auch er wurde laut bejubelt und gefeiert.

Nach den Finals zogen rund 2500 Menschen vor das Rathaus, um der Siegerehrung beizuwohnen. Die Sieger Simon Gegenheimer und Gaia Tormena sowie die Zweit- und Drittplatzierten trugen sich im Rathaus ins Goldene Buch der Stadt ein, Oberbürgermeister Frederick Brütting bezeichnete das Event als gelungene Veranstaltung und Werbung für Aalen. Viele Zuschauer, auch internationale, genossen noch lange das Angebot der Kneipen.

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