Aalener Haushalt: 3,8 Millionen Euro mehr zur Verfügung

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Das Defizit im Aalener Haushalt fällt geringer aus als erwartet.
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Die Kämmerin rechnet mit mehr Steuereinnahmen und außerdem noch weniger Ausgaben.

Aalen. Erfreuliche Nachrichten enthielt die Fortschreibung des Haushaltsplanentwurfs, den Kämmerin Daniela Faußner bei der vergangenen Gemeinderatssitzung vorstellte. Die Verwaltung rechnet nach einer aktuellen Prognose mit rund 2,5 Millionen Mehreinnahmen an Steuern.

Auf der Ausgabenseite fällt außerdem weniger an als erwartet. Laut Faußner fiel unter anderem die Ausschreibung für die Renaturierung des Kochers im Bereich Aalen Süd rund 1,3 Millionen Euro günstiger aus als in der Kostenberechnung prognostiziert. Alle Änderungen im Haushalt zusammengerechnet ergibt sich so eine Summe von etwa 3,8 Millionen Euro mehr, die die Stadt auf der Haben-Seite verbuchen kann.

Oberbürgermeister Frederick Brütting nannte das eine „positive Tendenz“. Es handle sich aber nicht um eine Summe, die nun für weitere Investitionen zur Verfügung stünde, sagte er sinngemäß und fügte an: „Es ist ein Beitrag dazu, dass unsere Schulden nicht so stark ansteigen.“

Die Kämmerin bekräftigte das, indem sie an die negative Zuführungsrate erinnerte, die im Haushaltsplanentwurf bislang bei rund 14 Millionen Euro lag. „Das Defizit wird nun geringer, liegt aber immer noch bei weit über zehn Millionen“, sagte sie. ⋌ks

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