Aalener Reservisten am Werk

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Die Gedenkfeier nach Abschluss der Arbeiten mit deutschen und italienischen Reservisten. Die Soldaten leisteten Instandhaltungs- und Pflegearbeiten auf dem deutschen Soldatenfriedhof.

Zehn Soldaten aus Aalen arbeiten während der Coronakrise auf einem Soldatenfriedhof in Italien.

Aalen/Pomezia. Vor wenigen Wochen, als die Corona- Fallzahlen noch niedrig waren, machten sich zehn Reservisten aus Aalen für zwei Wochen auf den Weg nach Pomezia in Italien. Dort leisteten sie, unter einem strengen Hygienekonzept, Instandhaltungs- und Pflegearbeiten auf dem deutschen Soldatenfriedhof in Pomezia. Der Soldatenfriedhof zwischen Rom und Neapel sei einer der größten in Italien und nunmehr seit 60 Jahren die letzte Ruhestätte für 28 000 gefallen Soldaten, wie Holger Klöpfer, Hauptfeldwebel d.R. mitteilt. Immer wieder sei es notwendig, dass Pflegearbeiten und Reparaturen zur Instandhaltung gemacht werden, um diese Mahnstätte zu erhalten, getreu dem Motto "Arbeit für den Frieden, Versöhnung über den Gräbern".

Die Gelder für diese Arbeit kommen aus Spenden für den Volksbund Kriegsgräberfürsorge, der auch in dieser schweren Zeit um Unterstützung bittet. Die Aalener Reservisten möchten in gewohnter Weise, auch im diesem Jahr am 1. November, an Allerheiligen auf dem Waldfriedhof um Spenden bitten.

Selbstverständlich unter Einhaltung von Hygieneregeln, deshalb mit Mund- und Nasenbedeckung, die der Volksbund zur Verfügung stelle.

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