Abgebrochen: Illegale Gartenhütten unterhalb des Gütle

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Abgebrochene Kleingärten unterhalb des Gütle.
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Warum die ursprünglich als Krautgärten verpachteten Parzellen weichen müssen.

Aalen. Wer in jüngster Zeit den Fußweg zwischen Ziegelstraße und Gütle entlanggegangen ist, wundert sich: Von den einstigen Gartenparzellen samt Kleingartenhütten unterhalb des Gütles ist kaum mehr etwas zu erkennen. „Es handelt sich um eine städtische Fläche, die als sogenanntes Grabeland ausschließlich für die Anlegung von Krautgärten verpachtet war“, erläutert Stadtsprecherin Karin Haisch auf Anfrage. Zum Verständnis: Grabeland ist kein Kleingarten im Sinne des Bundeskleingartengesetzes, sondern ein Grundstück, das vertraglich nur mit einjährigen Pflanzen bestellt werden darf. Dass die Pächter sich auch Schutzhütten auf die Parzellen gebaut hatten, habe die Stadt Aalen über Jahre geduldet, obwohl es nicht erlaubt gewesen sei. Laut Haisch handele es sich bei dem Abriss der Hütten um eine städtische „Aufräumaktion“ im Zusammenhang mit dem Bau einer Retentionsfläche, die bei Hochwasser als Überflutungsfläche genutzt werden kann.

Abgebrochene Kleingärten unterhalb des Gütle.

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