ACA bringt Stadt in Schwung

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Da kann man auch mal Platz nehmen und sich freuen: 20 Jahre gibt's den ACA in Aalen. Im Foto von links City-Manager Reinhard Skusa, der aktuelle Vorsitzende Josef Funk, OB Thilo Rentschler sowie die beiden ehemaligen Vorsitzenden, Horst Uhl und Dr. Eberhardt Schwerdtner.
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Seit 20 Jahren organisiert "Aalen City aktiv" Aktionen, berät, motiviert und treibt mit dem Ziel, die Attraktivität der Innenstadt zu steigern.

Aalen

Die "Nette Toilette" ist so eine Idee, eine nicht zu unterschätzende: dass Menschen, die müssen, wenn sie unterwegs sind in der Stadt, das können, indem sie Toiletten von teilnehmenden Gaststätten benützen. Oder der Citystar, die Gutscheinkarte, die in fast 60 Geschäften in Aalen eingelöst werden kann. Oder die gemeinsame Parkmünze, die bekommt, wer in einem Geschäft für mindesten 25 Euro einkauft.

Nur drei von vielen, vielen Meilensteinen in der 20-jährigen Geschichte von Aalen City aktiv, kurz ACA. Eine durchweg positive Bilanz zogen am Dienstag Citymanager Reinhard Skusa, Oberbürgermeister Thilo Rentschler sowie drei ACA-Vorsitzende: der aktuelle, Josef Funk, sowie seine beiden Vorgänger, Horst Uhl und Eberhardt Schwerdtner. Für Funk, den aktuellen Vorsitzenden, sind 20 Jahre ACA eine "Erfolgsgeschichte ohnegleichen". Mit ausschlaggebend für diesen Erfolg sei die Entscheidung gewesen, den damaligen Verein "Aalens aktive Fachgeschäfte" auszuweiten, weil die Stadt mehr zu bieten habe als lediglich Fachgeschäfte. "Wir brauchen alle dazu", das habe man seinerzeit erkannt, denn es gewinne "jeder, wenn wir Menschen nach Aalen, in die Stadt bringen", wie Funk sagt. Dies bestätigt Horst Uhl, erster und zwölf Jahre lang ACA-Vorsitzender: "Es hat sich gezeigt, dass das Wirgefühl der richtige Weg ist", sagt er im Rückblick. So sei der ACA einer der größten Innenstadtvereine im ganzen Land geworden. "Wir wollen der Stadt Bestes", das sei Motivation des ACA, so beschreibt Dr. Eberhardt Schwerdtner das Credo des Vereins – nicht nur unter seiner Vorstandschaft. Und als sehr zielführend habe sich erwiesen, dass der ACA "mit allen Oberbürgermeistern bestens zusammengearbeitet" habe.

Dies bestätigt der Aalener OB Thilo Rentschler. Wichtig für den Erfolg sei aber noch etwas anderes: ein guter City-Manager – und Aalen habe einen besonders rührigen, Reinhard Skusa. Wie wichtig eine lebendige Innenstadt ist, das haben, so Rentschler, die vergangenen Corona-Monate gezeigt, eine traurige Zeit. Die Stadt engagiere sich stark für die Innenstadt, etwa mit dem jetzt vom Gemeinderat beschlossenen 10-Punkte-Programm zur Stärkung der Innenstadt, aber auch dadurch, dass innenstädtische Brachen entwickelt werden und dadurch, dass man Wohnraum schafft in Aalen. Dies alles, flankiert mit einem aktiven City-Management sorge für eine lebendige Innenstadt.

Reinhard Skusa sprach die über gewandelte Herausforderungen. Waren es vor 20 Jahren noch Ansiedlungen auf der grünen Wiese, so sei heute der Online-Handel etwas, das den Innenstadthändlern Sorge bereite. Dass der ACA und seine vielen Aktionen und Initiativen attraktiv sei, zeige, dass es mittlerweile 300 Mitgliedsbetriebe gibt. Gestartet war man im Mai 2000 mit 60 Betrieben. Skusa sprach die gestiegene gastronomische Qualität in der Innenstadt an: Gab es vor 20 Jahren 300 Sitzplätze in der Außengastronomie, so seien es heute zehnmal so viele.

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