ACK befindet sich im Umbruch

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Die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) mit ihrem Vorsitzenden Pfarrer Bernhard Richter (oben rechts) und den geehrten und verabschiedeten Mitgliedern (vorne von links): Karl Buschhoff, Rosemarie Löwich, Erner Laveuve und in der zweiten Reihe Pastor Matthias Harsanyi (links) und Pastor Rainer Zimmerschitt (rechts).

Die ökumenische Bewegung in Aalen geht aber dennoch weiter.

Aalen. Große Veränderungen zeichnen sich in diesen Tagen in der Ökumene in Aalen. Mehrere Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) gaben ihren Sitz und Stimme an jüngere Mitglieder weiter, andere verlassen hauptberuflich Aalen und setzen ihr Wirken an anderem Orte fort.

Rosemarie Löwisch, Werner Laveuve und Karl Buschhoff hatten über Jahrzehnte die Arbeit der ACK und damit auch die Ökumene insgesamt geprägt. Sie gaben am Abend der Verabschiedung in den Räumen der methodistischen Kirche einen Rückblick auf die Anfänge der Ökumene in den 70er Jahren.

Wie viel entstanden ist im Laufe der Jahre, machten Pastor Matthias Harsanyi und Pastor Rainer Zimmerschitt in ihrer jeweiligen Bilanz deutlich. Harsanyi hob die Ökumenischen Kirchentage in Aalen hervor, Zimmerschitt stellte den Stadtgarten, das Fest der Einheit, aber auch das Friedensgebet und die Ankunft des Friedenslichtes aus Bethlehem im Advent hervor.

Beide hoben für das gute Miteinander der verschiedenen christlichen Gemeinden in der Stadt hervor. Es sei viel Vertrauen gewachsen, was für eine gute Ökumene auch dringend geboten sei.

Nach Stuttgart und Kirchheim

Harsanyi wechselt zur baptistischen Gemeine nach Stuttgart-Zuffenhausen, Zimmerschitt zur methodistischen Gemeinde nach Kirchheim/Teck. Zum Abschied gab es als symbolisches Geschenk eine Sonnenblume und im Anschluss ein Abendessen im griechischen Restaurant Delphi.

Karl Buschhoff dankte abschließend Pfarrer Bernhard Richter als Vorsitzendem der ACK. Er sei in all dem, was entstanden ist, der Initiator und Motor. In aller Traurigkeit es Umbruchs und Abschiedes aber waren sich doch alle einig: Die ökumenische Bewegung in der Stadt geht weiter.

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