Aderlass für die Seelsorge in Aalen

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Für die katholische Kirchengemeinde in Aalen verändert sich personell einiges. Auch Franz Maywurm verlässt Aalen.

Aalen. „Eigentlich hatten wir schon genug Abschiede in der Gemeinde“ so Wolfgang Sedlmeier als Leitender Pfarrer der Seelsorgeeinheit Aalen. Nun komme ein weiterer hinzu: Pfarrer Franz Maywurm werde Aalen Mitte September verlassen, so Sedlmeier.

Schon lange hat es den aus Rumänien stammenden Priester umgetrieben, wo sein Platz nach seiner Pensionierung sein sollte. Er hatte in Aalen noch einen Teilauftrag in der Liturgie. Tatsächlich aber feiert er bis heute Gottesdienste in allen Kirchen. Und ist als Prediger beliebt.

Entschieden hat er sich nun für das Filstal, wohin er aus seiner Zeit als Pfarrer in Eislingen noch gute Kontakte hat. Am 5. September wird er in Aalen in Verbindung mit seinem 40. Priesterjubiläum verabschiedet.

Für ein Sabbatjahr hat jüngst auch Diakon Michael Junge Aalen verlassen und wird wohl nicht zurückkehren.

Am Sonntag gab es nun im Pfarrgarten Abschied von Salvator-Pfarrer P. Shiju Mathew. Die Aalener lassen ihn ungern ziehen, ist er doch als Mensch und Seelsorger äußerst beliebt. Er wird am kommenden Sonntag als Pfarrer der Seelsorgeeinheit Leintal eingesetzt, will zuvor aber noch seine indische Heimat besuchen. An seine Stelle wird im September ebenfalls ein indischer Priester treten.

Zuvor schon Hans-Christian Richter Aalen verlassen, um in Unterschneidheim als Pastoralreferent eine neue Aufgabe anzutreten. Als seine Versetzung bekannt wurde, hatte die Kirchenjugend Protestunterschriften nach Rottenburg gesandt. Vergebens, weil allgemein auch im kirchlichen Dienst gilt, dass Leute nach ihrer Ausbildung grundsätzlich versetzt werden.

Alles in allem ergeben sich Konsequenzen für die Gemeinden: weniger Messfeiern, dafür mehr Wortgottesdienste. afn

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