Advent: Uhland-Realschüler helfen Halbwaisen

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Die Schulgemeinschaft der Uhland-Realschule spendet 500 Euro für Advent der guten Tat. Vorne v.l: Dilara Hasan, Aida Thaci und Yusuf Coban. Hinten v.l: Rektor Gerd Steinke, Konrektor Tobias Weber und SMV-Verbindungslehrer Felix Eckardt. Foto: hag
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Die Schülerinnen und Schüler der Uhlandrealschule in Aalen hat ein Fall von Advent der guten Tat ganz besonders berührt.

Aalen

Das Schicksal der vier Kinder, die vor knapp acht Wochen ihre Mutter infolge einer heimtückischen Krebserkrankung verloren haben, ist vielen unseren Leserinnen und Lesern stark ans Herz gegangen; so auch der Schulgemeinschaft der Uhland-Realschule in Aalen. Dass die Schülerinnen und Schüler selbst den Wunsch formulierten, dieser Familie helfen zu wollen, findet Rektor Gerd Steinke bemerkenswert.

„Dieses Schicksal, über das die SchwäPo am Samstag vor dem 1. Advent berichtet hat, hat uns alle sehr getroffen. Denn vor so einer schlimmen Erkrankung ist niemand gefeit“, sagt Steinke. Stellvertretend für die Schulgemeinschaft haben Aida Thaci, Dilara Hasan und Yusuf Coban aus der 6a „Advent der guten Tat“ einen Betrag in Höhe von 500 Euro zur Unterstützung der Halbwaisen gespendet. Das Geld spendeten die Gäste beim Adventsabend der Schule, an dem die Schülerinnen und Schüler traditionell Musik, Gesang und kleine Sketche aufführen.

Die SchwäPo-Hilfsaktion „Advent der guten Tat“ wird die betroffene Familie in den nächsten Monaten unterstützend begleiten. Der Spendenbetrag der Uhland-Realschüler hilft mit, eine Haushaltshilfe zu finanzieren und die Beerdigungskosten der Mutter zu bezahlen.

Stellvertretend für viele Fälle

So hart es klingen mag: Dieser eine Fall steht stellvertretend für die vielen kleineren und größeren Schicksale, und für die vielen kleineren und größeren Familien, die hier im Altkreis Aalen an der Armutsgrenze leben. Und die Advent der guten Tat um Hilfe bitten, weil von anderer Stelle keine Hilfe zu erwarten ist.

Aus diesem Grund hat sich auch Familie K. (Name geändert) an uns gewandt. Die Familie hat vier kleine Kinder im Alter zwischen einem und sieben Jahre. Die Krebserkrankung der kleinen Tochter hat den Eltern viel Kraft abverlangt. Noch immer muss die Mutter mit der Tochter regelmäßig nach Ulm zur Nachsorge.

Die Familie lebt allein vom geringen Einkommen des Vaters, der über eine Zeitarbeitsfirma als Hilfsarbeiter beschäftigt ist. Nach langer Suche hat die sechsköpfige Familie nun endlich eine angepasste Wohnung gefunden. Jetzt der Schock: Für die alte Wohnung kam nun noch einmal eine Forderung für eine Nebenkostennachzahlung in Höhe von 764 Euro. Dabei hatte die Familie bereits bei der letzten Nachzahlung die Nebenkostenzahlungen erhöht.

Die Familie bemüht sich stets, auf eigenen Beinen zu stehen. Advent der guten Tat will die Familie gerne von der Sorge der Nachzahlung entlasten und die Nebenkosten übernehmen.

Liebe Leserinnen und Leser, bitte helfen Sie mit! Bitte spenden Sie:

Stichwort: „Advent der guten Tat“: Konto KSK Ostalb, IBAN: DE 41614500500110050500; oder Konto VR-Bank Ostalb, IBAN: DE 05614901500101010001.

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