Albrecht Schmid will als Stadtrat aufhören

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Der 76-jährige SPD-Stadtrat Albrecht Schmid möchte aus gesundheitlichen Gründen aus dem Aalener Gemeinderat ausscheiden.
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Der Gemeinderat muss in seiner Sitzung am Donnerstag, 31. März, zustimmen, bevor Schmid ausscheiden kann.

Aalen. SPD-Stadtrat Albrecht Schmid hat beantragt, aus gesundheitlichen Gründen aus dem Gemeinderat auszuscheiden. So heißt es in der Sitzungsvorlage für die kommende Sitzung des Kultur-, Bildungs- und Finanzausschusses am Mittwoch, 16. März. Der Ausschuss wird Schmids Antrag vorberaten. Der Gemeinderat muss in seiner Sitzung am Donnerstag, 31. März, zustimmen, bevor Schmid ausscheiden kann. Es ist davon auszugehen, dass die Kolleginnen und Kollegen ihm diesen Wunsch gewähren.

In das Direktmandat von Schmid soll Stadtrat Timo Lorenz nachrücken. Für Lorenz soll Gabriele Walcher-Quast ins Gremium nachrücken. Vorausgesetzt, der Gemeinderat stimmt zu, wird Walcher-Quast gleich in der kommenden Sitzung, am Donnerstag, 31. März, verpflichtet.

Schmid ist seit 13, Dezember 1984 Mitglied des Gemeinderats. Am 13. April dieses Jahres feiert er seinen 77. Geburtstag. 15 Jahre lang war er Fraktionsvorsitzender der SPD. Seit 2012 nicht mehr, sondern nur noch normales Mitglied der Fraktion. Denn irgendwann gehen einem die Ideen aus, hatte er damals gesagt, irgendwann verbraucht sich jeder Mensch. Dann werde es Zeit, Jüngere ranzulassen. 

Im Berufsleben war er Lehrer am Theodor-Heuss-Gymnasium und in seiner engagierte er sich ehrenamtlich, nicht nur im Gemeinderat. So war er Vorsitzender des SSV Aalen, der Arbeitsgemeinschaft Rötenberg und der AWO. Außerdem engagierte er sich im Kirchengemeinderat von Salvator. Von 1980 bis 1987 war er Ortsvereinsvorsitzender der SPD in Aalen. Den Stadtverband führte er von 1996 bis 2001. Katharina Scholz

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Albrecht Schmid als Nikolaus bei der Eröffnung des Aalener Weihnachtslands 2019

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