Altglascontainer bekommen neuen Standort

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Bislang befinden sich zwei Unterflurcontainerstandorte in der Stadt Aalen – das soll sich in diesem Jahr ändern. Grafik: ca
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Die alten Glascontainer in der Alten Heidenheimer Straße sind Geschichte – die Stadt hat auf Unterflurcontainer umgerüstet.

Aalen

Wo sind nur die Altglascontainer in der Alten Heidenheimer Straße hin? Das haben sich einige Bürgerinnen und Bürger gefragt, die in den vergangenen Tagen dort ihr Altglas entsorgen wollten. Denn weit und breit ist dort nichts mehr zu sehen. Der einstige Containerstandort im Pflaumbach ähnelt nur noch einer Parkbucht.

Die Pressesprecherin der Stadt Aalen, Karin Haisch, klärt auf: "Da dieser Standort laufend wegen illegaler Müllablagerungen für Verärgerung gesorgt hat, wurde mit der GOA der Einbau eines Unterflurcontainers vereinbart."

Doch wo können Anwohner nun ihr Altglas künftig ordnungsgemäß entsorgen? Im Dezember bereits wurden die neuen Unterflurcontainer an der Alten Heidenheimer Straße und Zebertstraße aufgebaut. Das ist rund 650 Meter vom ehemaligen Standort im Pflaumbach entfernt. Dort stehen die vier Boxen, wo neben Altglas auch Dosen entsorgt werden können.

Doch das ist nur einer von bislang zwei Standorten mit Unterflurcontainern in Aalen. In der Hegelstraße und der Einmündung Schellingstraße wurde bereits im vergangenen November auf Unterflurcontainer umgerüstet. Der städtische Bauhof hat dabei ebenfalls den Einbau übernommen.

Die Kosten der Container wurden von der GOA übernommen. Der Kostenpunkt pro Standort mit jeweils vier Containern liege bei rund 24 000 Euro, wie die Stadt mitteilte.

Dieses Jahr soll es noch zwei weitere Standorte geben.

Karin Haisch Pressesprecherin der Stadt Aalen

Die Ursache für die Umrüstung und den Umzug der stationären Altglascontainer klingt simpel. Die Verlagerung des Standorts habe mit der illegalen Ablagerung von Müll – darunter auch Haus- und Sperrmüll – an den Glascontainerstandorten zu tun. "Die Glascontainer sind nicht dafür da, um Müll zu entsorgen", sagt Karin Haisch.

Unbekannte hätten dort in der Vergangenheit unter anderem auch schon eine Sofa-Wohnlandschaft abgeladen. Entsorgungskosten, die am Ende bei der Allgemeinheit landen, insofern der oder die Verursacher nicht ermittelt werden können.

Weitere Standorte geplant

Und weitere Standorte für die moderne Containerlösung sollen folgen. "Dieses Jahr soll es noch zwei weitere Unterflurcontainerstandorte geben", teilt die Stadtsprecherin mit. In Absprache mit der GOA suche die Stadt gerade mit Blick auf die Infrastruktur und die Andienungsmöglichkeit nach möglichen Standorten für die Unterflurcontainer.

Modern, unauffällig und vor allem: absenkbar. Mit Unterflurcontainern will die Stadt gegen wilden Müll vorgehen und Müllsündern die Ablagemöglichkeiten nehmen.

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