Andreas Stoch will Ministerpräsident werden

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Der SPD-Fraktionsvorsitzende Andreas Stoch besucht die SchwäPo und stellt sich den Fragen von Redaktionsleiter Jürgen Steck.
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Der Chef der SPD-Landtagsfraktion im SchwäPo-Studio - Er beantwortet Fragen zu Ukraine, Flucht und Energiekrise und auch zu landespolitischen Themen.

Aalen. Er will nicht auf Platz spielen, sondern auf Sieg. Das sagt Andreas Stoch auf die Frage von SchwäPo-Redaktionsleiter Jürgen Steck, wer nächster Ministerpräsident von Baden-Württemberg und somit Nachfolger von Winfried Kretschmann wird. Der SPD-Fraktionschef im baden-württembergischen Landtag sagt dies im Bewusstsein, dass die SPD bei der vergangenen Landtagswahl lediglich 11 Prozent der Wählerinnen und Wähler überzeugen konnte - und weit hinter den Grünen (32,6 Prozent) und CDU (24,1 Prozent) lag. Stoch erinnert aber auch daran, dass vor gut einem Jahr wenige darauf gewettet hätten, dass Olaf Scholz der nächste Bundeskanzler wird. Er wolle gestalten - und dies gelinge eben besser von der Regierungsbank aus als in der Opposition. „Wenn Du die besseren Ideen hast und kannst sie nicht umsetzen, das tut weh.“ Daher sei es für ihn ein Ziel, dass die SPD, geführt von ihm, die nächste Wahl gewinnt und er, Stoch, zum nächsten Ministerpräsident im Land gewählt wird.

Thema Ukraine: Dass die SPD jetzt die Partei ist, die ein 100-Milliarden-Euro Paket für Verteidigung schnürt, freut ihn nicht. Aber solange es Männer wie den russischen Staatspräsidenten Wladimir Putin gebe, gehe es nicht anders. „Wir brauchen in Deutschland die Fähigkeit, uns selbst zu verteidigen“, sagt Stoch. Wie, dies werde in der SPD ein Diskussionsprozess sein.

Thema Energie: Baden-Württemberg sei weiterhin auf Energieimporte angewiesen. Man habe lernen müssen, dass man auf die falschen Wege gesetzt habe. Auch werde klar, dass „wir stärker in die erneuerbaren Energien investieren müssen“. So müssten zum Beispiel Verfahrenswege zum Bau eines Windrades deutlich verkürzt werden.

Thema Ukraine-Flüchtlinge: Es gehe um Hilfe, es gehe um Registrierung, um Gesundheitsversorgung - vor allem aber um Unterkünfte. „Wir müssen damit rechnen, dass dies nicht nur ein paar Tage oder Wochen oder Monate dauert.“

Andreas Stoch (rechts) stellt sich im SchwäPo-Studio den Fragen von Redaktionsleiter Jürgen Steck.

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