Asbrock ist traurig für die Region

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Alexander Asbrock
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Der Grünen-Kandidat verpasst das Direktmandat. Zweitmandate für die Partei im Land gibt es nicht.

Aalen. "Enttäuscht bin ich nicht, aber ich bin traurig für die Region", sagt Grünen-Kandidat Alexander Asbrock, der nicht in den Landtag gewählt wurde. Für den Wahlkreis hätte er es gerne gesehen, künftig mit zwei Stimmen in Stuttgart vertreten zu sein. Den Wahlabend verbrachte er mit Parteifreunden bei einer Online-Schalte.

Zu Beginn der Wahlparty um 17.45 Uhr glauben die Grünen noch daran, dass die Überraschung gelingen könnte und Asbrock als erster Grüner das Direktmandat für den Wahlkreis Aalen gewinnen könnte. Verhaltene Freude drückte Asbrock nach der ersten Hochrechnung um 18 Uhr auf Landesebene aus. "Das war doch gar nicht so schlecht!" Für den Wahlkreis lasse das hoffen.

Gemischte Gefühle kamen auf, als sich die Grünen die ersten Ergebnisse aus den Gemeinden ansahen. In einem Ort lag Asbrock vorne, im anderen hinten. Gegen 20 Uhr waren alle Stimmen im Wahlkreis ausgezählt. 24,1 Prozent entfielen auf Asbrock. 0,8 Prozent weniger als auf Bennet Müller vor fünf Jahren. Gereicht hat das nicht. Winfried Mack holte 29,6 Prozent und das Direktmandat. "Es gibt keine Chance mehr für Alexander", analysierte Bennet Müller. "Wir bekommen 59 oder 60 Direktmandate, aber kein Zweitmandat." Viel Lob für Asbrock, Zweitkandidatin Melanie Kraus und das Wahlkampfteam gab's. Bundestagsabgeordnete Margit Stumpp sagte: "Eigentlich ein aussichtsloser Wahlkreis. Das Ergebnis ist sensationell!"

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