Aus dem Sancho wird ab November das Sangam

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Auch wenn noch drei Buchstaben an das ehemalige Steakhouse erinnern – ab Mitte November werden dort Gäste die moderne indische Küche kennenlernen.
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Der neue Betreiber im Alten Postamt bereitet sich auf die Eröffnung vor – was aus dem "Sancho" und dem Limes-Restaurant geworden ist.

Aalen

Aalen wird um einen kulinarischen Höhepunkt reicher: Der Starttermin für den Nachfolger des Steakhouse "Sancho" am Bahnhof im Alten Postamt steht fest. Das indische Restaurant "Sangam" will im November seine Türen für Gäste öffnen. "Wir planen die Eröffnung für Mitte November", sagt Simran Momy, einer der Geschäftspartner, auf SchwäPo-Anfrage. Möglicherweise am 15. November, sagt er.

Eigentlich war bereits nach den Sommerferien die Eröffnung angepeilt. "Es hat etwas länger gedauert", sagt Momy. Die Corona-Pandemie sowie die hohe Auslastung der Handwerker hätten die Arbeiten im neuen Restaurant verzögert, berichtet der Betreiber. Das soll in rund einem Monat jedoch ein Ende haben. Dann erwartet die Gäste des "Sangams" eine kulinarische Reise in die moderne indische Küche. Ebenso wird es im "Sangam" eine Cocktailbar geben.

Sancho meldet Insolvenz für seine Restaurants an

Wie bekannt wurde, hat der Betreiber des ehemaligen "Sanchos" und des Limes-Restaurants, Gökan "Sancho" Kilic, Insolvenz für seine Restaurants angemeldet.

Das "Sancho" hatte er bereits im Juli schließen müssen. Gründe dafür sind laut Citymanager Reinhard Skusa gesundheitliche Probleme Sanchos. "Dazu kam auch die Corona-Krise", so Skusa weiter. Das Limes-Restaurant in den Limes Thermen hat Kilic nach der Sommerpause im September ebenfalls nicht mehr öffnen können. Wie die Stadtwerke auf Nachfrage bestätigen, war das Pachtende bereits im September.

Wir wollen das Sangam Mitte November eröffnen.

Simran Momy Geschäftspartner Sangam

Anfang Oktober lehnte das Amtsgericht die Insolvenz ab, wegen Mangels an Masse.

Kunden bleiben auf gekauften Gutscheinen sitzen

Schade für Kunden, die bereits Gutscheine für das Restaurant erworben haben. Diese sind nun wertlos – Rückerstattungen hat es bislang nicht gegeben und wird es möglicherweise auch nicht geben. Auch Aalens Citymanager Reinhard Skusa, der mit betroffenen Kunden bereits Kontakt hatte, sieht dafür schwarz. "Es ist schwer an was ranzukommen", meint er.

Auch die Stadtwerke, die Vermieter der Restaurantfläche in den Limes-Thermen sind, bemühen sich, dass Kunden, die Gutscheine für das Limes-Restaurant erworben haben Entschädigungen erhalten. "Wir versuchen den Kontakt zwischen den Kunden und dem Gastronomen herzustellen", sagt eine Sprecherin der Stadtwerke. Kontakt zwischen Kunden und Sancho sei jedoch noch nicht entstanden.

Derzeit werde nach einem neuen Pächter für das Restaurant in den Aalener Limes-Thermen gesucht. Bislang jedoch ohne Erfolg. Bedingt durch die Corona-Pandemie gestalte sich die Suche nach einem neuen Pächter schwieriger, sagt die Stadtwerke-Sprecherin weiter.

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