AWO will Kraft aus Gemeinschaft schöpfen

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Oberbürgermeister Frederick Brütting lobt in seinem Grußwort den AWO-Ortsverein Aalen und dessen Arbeit.

Aalener Ortsverein plant viele Veranstaltungen. OB Brütting lobt Arbeit.

Aalen. „In dieser Zeit stürmt viel auf uns ein: Corona, Ukrainekrieg, hohe Energiepreise. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns nicht zuhause verkriechen und sinnieren, sondern aus der Gemeinschaft mit anderen Menschen Kraft schöpfen, um all diese Belastungen zu bewältigen“. Mit diesen Worten eröffnete Heidi Schroedter die AWO-Mitgliederversammlung im Bürgerspital. „Mutlosigkeit wird die Situation in diesen Zeiten nicht verändern“, so die Vorsitzende weiter, „sondern unser Dasein zusätzlich belasten“. Sie freute sich über die vielen anwesenden Mitglieder und das damit dokumentierte Miteinander.

Oberbürgermeister Frederick Brütting lobte in seinem Grußwort den AWO-Ortsverein Aalen, der zum Sozialwesen einen wichtigen Beitrag leiste. Der Seniorenfahrdienst trage zur Mobilität der älteren Menschen bei und somit zu deren Lebensqualität. Die angebotenen Aktivitäten der AWO ermöglichten es ihnen, wichtige soziale Kontakte zu pflegen und die Gemeinschaft mit anderen Menschen zu genießen. Insgesamt schätze die Stadtverwaltung die Arbeit der AWO. Brütting sprach eine Einladung zur Mitarbeit am Handlungskonzept zur Inklusion aus, um hiermit ein Zeichen für die Betroffenen zu setzen. Er bat um Verständnis dafür, dass Bauprojekte nicht wie gewünscht realisiert werden könnten, weil der Ukrainekrieg Auswirkungen auf die Kapazitäten im Baugewerbe habe. In diesem Zusammenhang erwähnte er, wie ihn die Solidarität der Aalener bei der Kundgebung zum Ukrainekrieg beeindruckt habe. In Aalen gäbe es inzwischen viele Unterstützungsangebote für Flüchtlinge.

Mit einer Präsentation zeigte Heidi Schroedter die in den vergangenen beiden Jahren situationsbedingt wenigen Versuche auf, das Vereinsleben trotz Corona mit Leben zu erfüllen. Flohmärkte, eine Reise nach Bad Brückenau, Tagesausflug zum Blautopf und der Ortsvereinstag im Haus der Jugend boten etwas Abwechslung im tristen Pandemie-Alltag. Für die Flutopfer in Ahrweiler beteiligte sich der Ortsverein an der Plätzchenaktion des AWO-Bezirksverbandes.

Mit etwas Optimismus sind für 2022 weitere Reisen und Ausflüge, zwei Flohmärkte, wobei der Erlös an Flüchtlinge gespendet werden soll, und die Jubilarenehrung mit Nikolaus geplant. Vorgesehen sind auch wieder Sprachkurse für Migranten und zusätzlich für Flüchtlinge aus der Ukraine.

Bei den Neuwahlen wurden einstimmig gewählt: Heidi Schroedter (Vorsitzende), Christian Sperle (Stellvertretender Vorsitzender), Dr. Bernd Kohlhammer (Schriftführer), Gisela Dietenmaier, Abunasar Hatam, Heidi Matzik und Gudrun Schicketanz (alle Beisitzer) sowie Manfred Lietzenmayer und Ursula Mutscheller (Revisoren).

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