Beten für den Frieden

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Die Liturgen Irene Haller, Theresa und Moritz Vogt mit Pfarrer Bernhard Richter beim Bittgottesdienst.

Die ökumenische Friedensdekade in Aalen ist gestartet.

Aalen. Mit einem Bittgottesdienst für den Frieden wurde am Sonntag in der Aalener Stadtkirche die ökumenische Friedensdekade eröffnet. Pfarrer Bernhard Richter betonte, dass die Friedensdekade auf eine Initiative der Kirchen zurückgehe und es daher am Beginn wichtig sie, sich auf die biblischen Spuren des Friedens und der Gerechtigkeit zu besinnen.

Irene Haller las die Seligpreisungen aus der Bergpredigt und gestaltete mit Theresa und Moritz Vogt Texte zum Motto der diesjährigen Friedensdekade: Reichweite Frieden.

Pflichten eines Christen

Pfarrer Bernhard Richter predigte über die Vater-unser-Bitte „Dein Reich komme“. Dabei ging er auf die Christenpflicht ein, alles dafür zu tun, um Zeichen des Reiches Gottes schon hier und heute möglich zu machen, so wie Jesus schon damals gesagt hat: Das Reich Gottes ist mitten unter Euch. Gleichzeitig sprach der Stadtkirchenpfarrer von dem schwierigen Spagat, alles dafür zu tun, damit Frieden und Gerechtigkeit auf dieser Welt gelingen können, aber auch der Vater-unser-Bitte „Dein Reich komme“ gerecht zu werden. Denn es gehe auf der Welt nicht darum, eigene Maßstäbe zu setzten, sondern gerade als Christen darauf zu vertrauen, dass Gott als Schöpfer, Lenker und Erlöser diese Welt in seinen Händen hält.

Kraft und Barmherzigkeit

Aber aus ihm die Kraft zu schöpfen, um friedensstiftend und versöhnend zu wirken, darauf komme es in Gegenwart und Zukunft an. Gerade Jesus habe gezeigt, wie wichtig es sein kann, Menschen mit dem Blick der Barmherzigkeit zu sehen, sonst hätte ein Zöllner Zachäus oder eine Ehebrecherin damals keine Chance auf Veränderung und Zukunft gehabt, sagte Richter. Henrik und Frederik von Wrochem spielten mit Lukas Nagel am Flügel zwei Violinsonaten und sorgten mit der Schola für die die musikalische Umrahmung.

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