Betrüger verlangen 88.000 Euro für angeblich tödlichen Unfall

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Symbolfoto

Die Tochter der 68-jährigen Frau konnte den Betrug noch rechtzeitig aufdecken.

Aalen

Wie die Polizei berichtet, teilten dreiste Betrüger einer 68-Jährigen am Mittwochvormittag telefonisch mit, dass ihre Tochter in einen tödlichen Unfall verwickelt war und forderten von der erschrockenen Frau eine Summe von 88.000 Euro. Da die Frau diese Summe nicht aufbringen konnte, forderten die Unbekannten sie auf, ihren Goldschmuck zu wiegen und die Grammzahl anzugeben. Dann wurde sie aufgefordert, nach Würzburg zu fahren, wo sie den Schmuck in der Domstraße übergeben sollte. Die 68-Jährige machte sich tatsächlich auf den Weg, wobei sie sage und schreibe 21 Mal von den Unbekannten angerufen wurde. Erst als sie bereits ein Stück gefahren war, konnte sie ihre Tochter auf dem Handy erreichen. Diese deckte den Betrug auf, so dass der 68-Jährigen kein finanzieller Schaden entstand.

Mit der gleichen Masche gelang es Unbekannten, von einem 58-Jährigen rund 2800 Euro zu ergaunern. Er war am Mittwoch per WhatsApp von seinem angeblichen Sohn um Hilfe gebeten worden und hatte das Geld überwiesen.

Eine weitere Betrugsmasche im Ostalbkreis hatte Erfolg: Ein 28-Jähriger ist auf ein falsches Gewinnversprechen hereingefallen.

Die Polizei rät:

- Seien Sie gegenüber fremden Personen am Telefon oder der Haustüre misstrauisch

- Gehen Sie nicht auf Forderungen ein und lassen Sie keine fremden Personen ins Haus

- Nehmen Sie Kontakt mit Ihren Angehörigen auf und verwenden Sie hierzu die Ihnen bekannte Telefonnummer oder Emailadresse

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