BI-Schättere: Geduldsspiel vorbei

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Die Bürgerinitiative (BI) Schättere hat sich erneut getroffen und über ihre aktuellen Positionen gesprochen.

Aalen. In einer Sondersitzung haben die Mitglieder der Bürgerinitiative (BI) "Bündnis pro Wandertrasse" erneut über die Schätteretrasse gesprochen und ihre Position dargestellt.

"Die Bündnis-Vertreter waren und sind sich mit vielen Gleichgesinnten einig, dass auf diesem Wanderweg ein Miteinander zwischen Radfahrern und Fußgänger nicht funktioniert. Auch der Gutachter kommt zu der Auffassung, dass wegen der steilen Böschungen Unfälle begünstigt und ein Ausweichen bei Gruppenbegegnungen nur schwer möglich wäre", teilte BI-Sprecher Karl Maier mit.

"Harakiri-Politik"

Die Mitglieder verurteilten die "jahrelange Harakiri-Politik des Aalener OB Rentschler, der nach dem Motto handelte: vertagen, verzögern und verlängern", so die Mitglieder der BI weiter. "Nachdem es mehrere Alternativen von der Tallage aufs Härtsfeld gibt, ist für die Bürgerinitiative die Zeit für Geduldspiele abgelaufen und vorbei."

Die BI wolle, dass das "kleine Stückchen Kulturgut" auf Markung Unterkochen den Familien mit Kindern, älteren Mitbürger, Behinderten, Wanderern und Naturliebhabern uneingeschränkt vorbehalten und nicht dem Fahrrad-Tourismus "geopfert" werde. "Wir sind gegen eine Zerstörung des Naturdenkmals ‘Tunnel', dass zudem im Bereich des EU-Schutzgebietes liegt", ssagte Karl Maier weiter. Zudem seien die Mitglieder gegen eine teuere und sinnlose Erhöhung des denkmalgeschützten Viadukts, erklärte Karl Maier weiter.

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